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Archiv der Kategorie Uncategorized
die kapuzienergruft von rom
13.10.2009 by admin.
http://www.cappucciniviaveneto.it/Cripta.htm
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31.7.08
31.7.2008 by admin.
gammarelli hat 16 monate lieferzeit.
freitag/samstag lohnt es sich einmal mehr radio vatican zu hören…
und: ich bin dann mal weg.
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irgendwo in deutschland
26.6.2008 by admin.
nach zwei üblen tagen des siechtums kommen die lebensgeister langsam wieder. so ne sommergrippe ist was eckliges… aber was will man machen. job ist job und die erwartungen sind hoch.
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enthüllung
2.2.2008 by admin.
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contrapunkt
31.1.2008 by admin.
damit niemand auf die idee kommt, dass ich vor lauter rotem-seiden-rausch den boden unter den füssen verloren hätte: hier ein gedanke aus der harten realität. er stammt natürlich von einer freundIN… vielleicht sollte ich mich einem stammtisch anschliessen, damit ich auch mal die gegenseite mitbekomme:
“der entscheidende unterschied bei der wahl einer frau zwischen a) einem hund und b) einem mann ist die frage: will ich mir nur meinen teppich versauen lassen, oder mein ganzes leben?”
ich muss mal eine hochzeitspredigt so beginnen. mal sehn wie man dann noch die kurve kriegt… hat jemand vorschläge?
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margarete porete
19.1.2008 by admin.
Phil.-Theol. Hochschule St. Georgen - Kirchengeschichte/Pastoralpsychologie
Hauptseminar WS 2007/08: Der religiöse Aufbruch Europas im Spätmittelalter
Ralf Gührer 19.01.2008
Margarete Porete (Marguerite Porete)
Mirouer des simples Ames anienties et qui seulement demourent en Desir et Vouloir d’Amour - Spiegel der einfachen, vernichteten Seelen, die nur im Wunsch und in der Sehnsucht nach Liebe verharren Margarete Porete: * 1250/1260 wahrscheinlich in Valenciennes – Grenze Frankreich zu Belgien. Ungewöhnlich hohes Bildungsniveau, stammt wohl aus der städtischen Aristokratie. Lebt wohl als Begine in ihrer Heimatstadt.
1296/1303: Gui II. de Colmieu, Bischof von Cambrai läßt in Valenciennes M.s Buch öffentlich verbrennen.
1307: nachdem M. trotz bisch. Verbot ihr Buch weiter verbreitete wurde sie vom Inquisitor von Hoch-Lothringen dem Generalinquisitor des Königreiches, Wilhelm von Paris, übergeben und in Paris eingekerkert.
M. blieb ihren Überzeugungen treu. 11.4.1309: 15 Sätze des Miror wurden als häretisch befunden. Der erste und der 15. sind protokolliert. Nach mehrmaligem Anlauf M. zum Widerruf zu bewegen wurde sie nach dem letzten Versuch (30.5.1310) dem weltlichen Gericht übergeben und am 1.6.1310 auf dem Place de Grève in Paris verbrannt. Zeitgeschehen/Kontext:· Investiturstreit, Papst streitet mit weltlichen Herrschern über Machtverhältnisse: Bischofsernennungen, Steuern, etc.
· Papsttum gerät zunehmend unter den Einfluß der frz. Könige
· Paris wird zunehmend zum Macht- und Repräsentationszentrum der frz. Könige
· 7. Kreuzzug
· Notre Dame de Paris steht nach mehr als 100 jähriger Bauzeit vor der Vollendung
· 1307 Beginn der Templerprozesse und Zerschlagung des Ordens Das Buch: · M. spricht meistens nur von ihrem „Buch“. Meistens wird ihr Buch vereinfacht „der Spiegel“ genannt.· M. geht davon aus, dass ihr Buch von Gott kommt (// Mechthild v. Magdeburg)· Kapitel eins bis 119 gelten als authentisch, Kapitel 120 bis 139 wohl spätere Zufügungen. · Das Buch ist für weite Leserkreise gedacht und fand große Verbreitung. Historische Ausgaben finden sich in Altfrz., Latein, Altital. Und Mittelengl und in insg. sechs versch. Fassungen. 1429 (Konzil v. Basel) wird die päpstl. Kommission beschuldigt 36 Exemplare des Speculum zu besitzten.· Altfrz. Original liegt nur in einem Manuskript aus dem späten 15jhdt. vor. 13-15 Textzeugen (Manuskripte) in 6 Fassungen und 4 früh übersetzen Sprachen (s.o.)· Erst 1946 (andere Quelle 1964) wurde M. von Romana Guarieri als Autorin identifiziert.· Das Werk ist nicht klassifizierbar. Es handelt sich um ein dialogisches Buch, das aus Gesprächen und „Auftritten“ mehrerer Personifikationen besteht. Hauptpersonen sind: die Seele (l`Ame)(=das „Ich“)und die Liebe (l`Amour). Ihre Kontrahentin ist die Vernunft (l`Raison) – Ihr immer wiederkehrende Satz: „Herrje, um Gottes Willen!, spricht die Vernunft. Was soll das heißen? Nebenrollen haben die große und die kleine Kirche (Sainte Eglise la petite/la grande). In Kap. 89 verabschiedet sich die Vernunft und erklärt sich al nicht mehr weiter zuständig.· M. berichtet nicht von Ekstasen, Visionen, Auditionen und dem spirituellen Brautstand, wie es bei anderen Mystikerinnen ihrer Epoche üblich ist. Zwar lassen einzelne Textpassagen solche Erfahrungen vermuten, aber sie sind nicht die eigentliche Botschaft.· Spirituelle Erotik fehlt ganz.· Der Spiegel beinhaltet sowohl Bezüge zu Christus als auch zum Heiligen Geist. Am meisten allerdings bezieht sich M. auf die Trinität.· Gott kann nicht erkannt werden. Alle Aussagen über Gott sind mehr Lüge als Wahrheit (119)· Gott wird „Freund“ genannt, sehr selten „Bräutigam“. M. besondere Benennung für Gott ist ab Kap. 58 der „Fernnahe“ (Loingpres) (-> Umgeformte Geschichte der Königin Candacis im Alexanderroman)· Nicht die Seele wird entrückt hinauf zu Gott, sondern Gott neigt sich zur Seele und schaut sich selbst wie im Spiegel.· Der Begriff der Tugend bei M. ist spannungsgeladen: Tugend ist Pflicht und unfrei. Die vernichtete/freie Seele überwindet alles unfreie – auch die Tugenden. (8)· Besonderheit an M. Spiegel: keine besonderen Gnadenerweise vom geliebten und liebenden Gott. (Wenn auch Unio-Erfahrungen bestehen – Kap. 98,5-12)· Ihre Trinitätslehre bezieht alles konsequent auf die Liebe: Die Gottheit ist nicht Sein, sondern Liebe. Aber auch: „Ich bin Gott, sagt Amour“ (21,44)· M. anders als Mechthild v. Magdeburg. Sie ist nicht selbstbewußte Partnerin – sie ist ein Nichts, ein Abgrund der Demut, die Summe aller Schlechtigkeit. Kerngedanke des Spiegels:Die Seele soll vernichtet werden durch Demut, durch Verlust der Eigenliebe, in allen inneren und äußeren Empfindungen, vor allem aber in ihrem Willen.„Die Seele weiß nur eines, dass sie nichts weißund sie will nur eines, nämlich dass sie nichts will.Und dieses Nichtwissen und Nichtwollen geben ihr alles und lassen sie den verborgenen und versteckten Schatz finden, der für immer in der Dreieinigkeit beschlossen ist.“ „DIE LIEBE: Leider, Vernunft, spricht die Liebe, werdet ihr immer blind bleiben, ihr selbst wie auch all jene, die in eurer Gelehrsamkeit groß geworden sind! Denn der ist wirklich blind, welcher die Dinge vor seinen Augen hat, sie aber überhaupt nicht erkennt. Und so steht es um euch.“ (43. S.77)
Verurteilter Sätze: „Dass die vernichtete Seele die Tugenden entläßt und sie nicht weiter in deren Herrschaft steht, weil sie derer nicht mehr bedarf, vielmehr die Tugenden ihr zu Diensten stehen. „Die Seele, über welche die Tugenden herrschen, steht unter Zwang. Die Seelene jedoch, von denen wir reden, haben die Tugenden an ihren Platz verwiesen, denn diese Seelen tun nichts um deretwillen. Vielmehr tun umgekehrt die Tugenden alles, was solche Seelen verlangen, ohne Ängstlichkeit und Widerrede, denn solche Seelen sind Herrinnen über Sie (Kap. 8,37-42)Fragen des Seminars:
1. Sind neue patristische-frühmittelalterliche Quellen rezipiert worden? Fraglich. Ihre Lebensweise und Lebensphilosophie könnte stoisch sein. Sokratische Erkenntnis über das Nicht-Wissen.Sehr spannend ist die Frage, ob sie Bonaventuras Itinerarium Mentis in Deum kannte. In Kap. 5 beschreibt sie den Weg zur Erkenntnis im Bild des Seraphs mit sechs Flügeln. Sie Beschreibt den Berg nach der Ebene und dem Tal. Die Verweise auf die Trinität würden ebenfalls darauf verweisen.
2. Sind neue philosophisch Theologische Methoden in den Vordergrund getreten?Sie lehnt die wissenschaftliche Theologie zur Erkenntnisgewinnung ab und verweist sie – von der Warte der mit göttlicher Zuwendung beschenkten Prophetin – in die Schranken.
3. Haben sich Zeitgenossen neue Fragen gestellt? Ja. Inquisitionsprozeß! Ihr Umgang mit den Wissenschaften forderte heraus. Ebenso die Abwertung der kirchlichen Institution, die unschwer in der „kleinen Kirche“ zu erkenne ist (die Kirche der Gebote und Tugenden).
4. Wie könnte man den Aufbruch beschreiben?Eine Frau wird eine erfolgreiche Autorin. Aufbruch zeigt sich durch ihr Bildungsniveau. Sie differenziert die Erkenntnis durch die Abweisung der Wissenschaft und die Hervorhebung der absoluten Vorherrschaft der Liebe. Erkenntnis ist nicht machbar nur Gnade. Gott steigt zur vernichteten Seele herab und schaut sich selber in ihr wie in einem Spiegel. Tugendkritik ist auch die Kritik der damals herrschenden Lehre an den Universitäten: Aristoteles (weltliche Wissenschaft) und seine Nikomachische Ethik! (->Tugendlehre)
5. Wie kommt es zu neuen Termini?6. Um welche Textgattung handelt es sich? „Unklassifizierbar“ (LThK). Wenn, dann würde ich es als bühnentauglich einstufen. Ein Stück zwischen Minnelied/Troubadour und Mysterienspiel. Die Leser werden als „Hörer“ bezeichnet.
Sieben-Stufen-Lehre.Die ersten fünf Stufen sind die Stufen der Gebote, der Tugenden, etc. Erst auf der fünften Stufe – die höchste auf dieser Welt erreichbare – erfährt die Seele gelegentlich wie im Blitz von der Seeligkeit in Gott und wird kurzzeitig auf die sechste Stufe erhoben. Die Seele ist die Schülerin der Gottheit. Diese führt sie durch das Tal der Demut zur Ebene der Wahrheit und schließlich zum Berg der Minne -> Vereinigung mit Gott.
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nicht ihr habt mich, sondern ich habe euch erwählt
13.1.2008 by admin.
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frohe weihnachten!
23.12.2007 by admin.
allen besuchern meiner homepage und meines blog´s wünsche ich von herzen ein gesegnetes und frohes weihnachtsfest! freude und glück im jahr 2008!
ralf gührer
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übungen aus der kunst. organische gebilde. linienzeichnung
23.12.2007 by admin.
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dreimal täglich…
8.12.2007 by admin.
arbeite als würdest du kein geld brauchen - liebe als hätte dich nie jemand verletzt - tanze als würde dir niemand zusehen - und singe als hörte dir niemand zu.
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der anfang
4.12.2007 by admin.
ein gästebuch ist ein gästebuch ist ein gästebuch.
auch wenn es nicht gänzlich ungefährlich ist die unbekannte masse an gedanken und leben teilhaben zu lassen entscheide ich mich dennoch dafür.
das gästebuch habe ich oft genug dafür missbraucht.
mein lieber bruder hat mich durch seinen derzeitigen australienaufenthalt und seinen gelungenen blog auf das bloggen gebracht.
ich möchte nun hier gedanken zu kunst, religion und allem dazwischen festhalten und bin gespannt auf die reaktionen.
gruss aus frankfurt!
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