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Februar 2012
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Schokoladenkuchen (Nirin)

Chocolat noir : 200 g
Beurre : 200 g
Sucre : 200 g
Oeufs : 3-4 (200 g )
Farine : 1.5 cas ( 1.5 table spoon)
Café fort ( some strong coffe , not more than 2 table spoons )
Faire fondre  ( melt) le chocolat dans le beurre + un peu de café . Incorporer (add) sucre + oeufs . Faire cuire au bain marie ( eau froide au départ)  : means to put the cake dow in a form and put the form into an another form with cold water and the whole of it in the oven .

Bake in about 1 H to 1 1/4 H at 150-160° . The heart of the cake should never be completely baked .

Have fun and enjoy !

eistee

schwarztee kochen und ein paar pfefferkörner, anis oder andere gewürze oder kräuter beigegeben. sehr gut machen sich auch kokosraspeln im sud.

den tee abkühlen lassen und zu ca. 1/5 fruchtsaft zugeben. apfel und ananas schmecken sehr gut und süßen. ein kräftiger schuss zitronensaft sollte nicht fehlen. das aroma wird durch ein paar zitronenschnitze vervollkommnet.

sehr gut machen sich auch gefrorene fruchtstücke in der kanne und im glas: pfirsichstücke, melonenschnitze, blaubeeren oder trauben, erdbeeren… der phantasie sind fast keine grenzen gesetz.

prost!

lecker fisch gibts in

ambasciata di capri. via ennio quirino visconti 52, 00193 roma

seamus´ fish dish

man nehme irgendein tolles fischfilet. das ganze in stücke geschnitten in ein feuerfestes gefäss gelegt, dazwischen tomatenstücke. das auf alles ein bisschen olivenöl und balsamiko gegeben und auf jedes fischstückchen eine butterflocke. salz und pfeffer (etc.) darüber und bei 200 grad für ca 20-30 minuten ins rohr. dazu nach belieben kartoffeln, nudeln, etc.

kompliment an meinen irischen nt-prof! schmeckt lecker!   

Der Tod des Rasi

2 Makk 14,37ff

food design

boef stroganoff für ca. 4 personen nach zarewitsch ralfkochski

400g rinderfilet (”wenn der kaplan kocht hör ich immer nur filet, filet. an ´ner kuh ist noch mehr fleisch als blos ein filet!” in memoriam annemarie. sie war einfach die beste!)

okay. 400g rinderfilet, eine grosse weisse zwiebel, 5 kleine (oder 3 grosse) gewürzgurken, zwei hand voll pilze, 2-3 grosse esslöffel senf, 1 brühwürfel, 1 creme fraiche (kreuter), 1 packung kräuterfrischkäse, ca. 100ml weinbrand, bisschen kräuter (estragon wird empfohlen, hatte ich aber nicht da und haute deshalb kräuter der provence rein. war auch lecker) und als beilage kartoffel.

1. zwiebel anschwitzen, pilze kleingeschnitten dazu. dann mit wasser aufgießen und brühwürfel dazu. es folgen die kleingeschnittenen gurken, der senf und der weinbrand. wenn alles tüchtig blubbert und schon einigermassen gut schmeckt, wird creme fraiche und frischkäse reingekippt. jetzt sollte es schon perfekt schmecken. (wenn es noch nicht dick genug ist, eindicken)

2. der clue: jetzt kommt das in zwarte streifen geschnittene rinderfilet (ca 5×50mm) kurz in die heisse pfanne und wird scharf angebraten (bisschen salz dazu). optimal ist es, wenn die kleinen streifen innen immer noch blutig sind.

3. dann kommt das fleisch in die fertige sosse. einmal tüchtig umrühren und sofort auf den tisch!

4. die kartoffel irgendwie nach gusto zubereiten. tipp: beim kochen mit dem salz einen brühwürfel ins wasser geben, so bekommen die kartoffel einen leckeren leichten eigengeschmack!

 viel spass!

 p.s. das lied dazu (orginal von holländer)

 Stroganoff (von Hollaender)
ein Großfürst einst am Zarenhof, -
wo sonst -
war ein eifersüchtger Gatte,
der in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
ein Großes Gut -
was für´n Gut? -
so ein Gut -
na, schon Gut -
kurz und Gut, ein Gut von tausend Seelen hatte. -
Wieso Seelen? -
Lassen Sie mich erzählen,
das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe, der hat Seelen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Und auf dem Gut,
seinem Gut, da in Omsk
gleich bei Imsk
um die Ecke rum von Umsk
lebte auch seine schöne Frau.
Wo sonst?
Und daß sie schön war wußte er
und außerdem noch Piotzkoroff
und Krotzkuloff
und Rotzkuloff
und Schutzkinoff
und Schrutzkinoff
und ganz besonders Schmutschkinoff.
Ziemlich viele wußten dieses ziemlich gut
von dem Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

Stroganoff
hat viel zu tun am Zarenhof. -
Wo sonst. -
Und zuhaus bleibt seine Schuschka,
bleibt in Omsk
gleich bei Imsk
nicht nur vierzehn Werst von Umsk.
Nicht viel los da in Omsk,
nicht in Imsk
und nicht in Umsk.
Ganzen Tag liegt sie im Bett,
das arme Mütterchen. -
Wieso Mütterchen? -
Fragen Sie Tolstoi.
Das ist russisch, echt russisch.
Jeder Russe ist ein Mütterchen.
Was weiß ich.
Hei, hei.

Doch auf dem Gut,
dem Nachbargut
nicht in Omsk,
und nicht in Umsk,
bischen weiter weg in Imsk
lebt besagter Schmutschkinoff
ein Schwein.
Und eines Tages spannte er
vor seinen Schlitten
die schwarze Stute Schdrasnucha,
die braune Stute Schrasnucha
und Lasnucha
und Jasnucha
und vorneweg noch Krasnucha
und er knallte mit der Peitsche
und fuhr stracks zu schönen Schuschka
auf das Gut. -
Ist das gut? -
Gar nicht gut,
aber echt russisch.
Hei, hei.

Ach, leider genügt nicht,
daß über dem Skandalski
ich mit Diskretionski
den Vorhang lasse fallski,
denn unvermutet
stand in der Tür
Stroganoff
und aus dem Bett
sprang der Liebhaber
in hohem Boganoff.
Oi, oioi, oi, oi.

?Antworte,
Hund verfluchter,
bis ich bis drei zähle.
Nahmst du nur ihren Körper
oder nahmst du auch ihre Seele??
Und hätte er gesagt
?Nur den Körper, Väterchen Stroganoff.?,
wär nicht passiert, was jetzt passiert ist
Väterchen Schmutschkinoff.
Oi, oi oi, oi, oi.

Tags darauf sitzt Stroganoff
im Kaffeehaus. -
Wo sonst. -
Und es fragen ihn die Freunde,
?Was war los bei dir in Omsk?
Man hat dich schreien gehört bis Imsk.
Einer sagt sogar bis Umsk.
Und man spricht,
daß deine Schuschka
hat gemacht mit deinem Freund ein bischen Schmuschka.?
?Bischen hätt ich noch verziehen.
Das ist russisch, echt russisch.
Aber die Vertraulichkeit
geht zu weit.
Tut mir leid.

Heda, Wirt, bring mir ein Filet,
aber roh,
Größe: so.
Und dazu ein großes Messer.
Kann ich zeig´n mein´n Freunden besser
mit Messer,
was ich gemacht mit Schmutschkinoff.
Und mit dem Messer, hei, juche,
sticht Stroganoff in das Filet.
Und kreuz und quer
und hin und her,
sieht gar nicht wie Filet aus mehr.
Ohne Lücke
haut er es in tausend Stücke
voller Wut.
Ist das gut? -
Das ist gut
und so echt russisch.
Hei, hei.

Stroganoff
winkt gnädig jetzt den Küchenchef
zu sich.
?Hier, mein Freund, mit Dank zurück
das geborgte Lendenstück,
das im Zweikampf wie ein Held
den Ehebrecher dargestellt.
Aber jetzt trag?s in die Küche.
Du kannst gut sehn,
Väterchen. Ich kann kein Blut sehn.?
Koch in Tränen schreit, oh je,
wer wird essen das Haschee?
Ist zerhackter Schmutschkinoff,
aber kein Filet.
Ganz zerstückelt liegts im Topf.
Küchenbub mit rotem Kopf
fragt, was soll damit geschehn?
Was soll ich hinein tun noch,
Väterchen Koch? -
Von mir aus, was du willst, tu rein.
Frißt doch kein Schwein.
Ob saure Sahne, Zwiebelring,
ob Paprika, ob Pfefferling.
Doch als man?s auf das Feuer tut,
jeder fragt, was riecht so gut?
Alle Gäste kosten,
reiben sich den Bauch, ha ha ha.
Will ich auch, ha ha ha.
Tu mir eins schmoren.
So wurde Glanzstück von Suppè,
wurde größtes Frikasse,
wurde Stroganofffilet
geboren.

Hei, hei.

einfach

wahrheit ist immer einfach.

dieser satz eines philosphen spricht bände. alles ist auf die 1 zu reduzieren. dabei bedarf es höchster intellegenz komplizierte dinge einfach darzustellen - auf die eins zu bringen.

 im süssspeisesektor kann man sich durch wunderbare kreationen durchprobieren. desserte von unaussprechlichem namen können begeistern.

aber nichts schlägt doch den frischen vanillepudding - am besten noch die reste aus dem warmen topf geschleckt.

wahrheit ist so einfach (o;

hot whiskey

gerade habe ich mit einer freundin telefoniert, die krank danieder liegt. bei krankheit oder auch nur dem gefühl des krank werdens hilft auf jeden fall immer: hot whiskey.

ich selbst machte damals erste erfahrungen mit diesem zaubermittel, als ich mich auf den legendären berg des heiligen patricks aufmachte.

ich trampte durch conemara (ein wunder, dass ich überlebte! noch nie sah ich soviele leichen im strassengraben liegen wie in dieser woche. okay, es waren “nur” tote schafe, aber in irland hätten mich tote tramper nächst toten schafen auch nicht gewundert…). also ich trampte durch conemara und kam im county mayo schließlich zum heiligen berg croagh patrick, den ich in meinem strengen zeitplan zu besteigen vor hatte.

wie zu dieser heiligen handlung üblich, begab ich mich zu beginn ins pub am fusse des pilgerweges. zur stärkung gabs ein guinness. dann rannte ich den berg hinauf, umrundete siebenmal alle diese seltsamen steinstelen und anderes heiliges zeugs (man muss dazu bemerken, es regnete in strömen und stürmte so sehr, dass man sich ungelogen 45° in den wind stellen konnte. oben schoss der hagel wie aus maschinengewehren ins gesicht und im windschatten der kapelle begann man sofort zu frieren.

so rannte ich schnell wieder den berg hinunter und fand mich wieder beim freundlichen wirt und seinem qualmenden torffeuer ein. auf dessen empfehlung gab es nun einen hot whiskey. und danach gleich noch einen. und dazu die garantie, gesund zu bleiben.

und ich blieb gesund und habe mir - oh wunder - nicht den tod und auch keine erkältung geholt.

nun das rezept dieses wundermittels (nicht nur bei krankheiten anzuwenden!)

man nehme ein feuerfestes glas, bzw. eine tasse.

in diese tasse gebe man eine dicke, mit einigen nelkenblüten gespickte scheibe zitrone

und einen teellöffel zucker (mal mehr mal weniger)

dann: whiskey. je nach krankheitsgrad und stufe des unwohlseins mal mehr mal weniger. ich bevorzuge für dieses getränk jameson oder bushmills. wahlweise tut´s schottischer whisky auch, aber hier habe ich die heilwirkung noch nicht erprobt. (ich schlage mal so 1cm whiskey im glas vor).

 jetzt wird zitrone, zucker, whiskey mit heissem wasser übergossen und das glas/tasse aufgefüllt.

 gute besserung!!! 

verleiblichung IV - banoffee pie

Banoffee pie

Banoffee pie is an English dessert made from bananas, cream and boiled condensed milk (or dulce de leche), either on a pastry base or one made from crumbled biscuits and butter. Its name is a portmanteau constructed from the words “banana” and “toffee”.

irgendwo in irland (wo sonst) habe ich das erste mal ein kleines stück überteuerten kuchen zu meinem white coffee bekommen. und plötzlich war ich nicht mehr der meinung, dass dieses kleine stück süssware, dieses sahneschittchen, dieses mMmMmMmMmmmm, überteuert gewesen wäre.

in folge dessen habe ich sehr viel und sehr oft banoffee pie gegessen (rein zu studienzwecken!) um ihn zu analysieren (bei der französischen marmelade und bei vielem anderen ist es mir durchaus gelungen), aber ich kam nicht auf die zusammensetzung der “creme”.

gestern nun durfte ich mir einen nachtisch wünschen und in meiner grenzenlosen bescheidenheit wünschte ich mir einen banoffee pie. der pie war - wie erwartet - ein gedicht. und ich erfuhr auch das geheimnis der “creme” (inge, du bist ein genie!. sie hat zuvor noch nie etwas von banoffee pie gehört und gesehen, hat aber das gesamte www durchgestöbert und ist rechtzeitig vor ladenschluss fertig geworden.)

doch manchmal möchte man gar nicht so genau wissen um ein faszinierendes ding. manchmal möchte man sich den traum von göttlichem funken in profanen dingen nicht rauben lassen. manchmal will man an das geniale und perfekte, edel und hochwertig zusammen gefügt und vermengte glauben… glauben!

die “creme” eines der exquisitesten süssigkeit auf gottes weiter erde besteht aus nichts anderem als aus gekochter dosenmilch…

seit gestern bin ich wieder ein stück weiser - und die welt um einen zauber ärmer.

wie doch mein alter freund kohelet wieder recht behält: “windhauch, windhauch, sagte kohelet, windhauch, windhauch, das ist alles windhauch. (koh. 1,2)

kürzlich sagte er mir noch: im übrigen, mein sohn, lass dich warnen! es nimmt kein ende mit dem vielen bloggen. (vgl. koh. 12,12)

vielleicht hat er ja recht. amen.

verleiblichung der kunst III

Eine Nachspeise:

Man brauch Mascarpone (wahlweise Speisequark), Passionsfrüchte (pro Nase min. eine), Eier (pro Nase min. eines), Ananas (frisch!), Grand Marnier (notfalls Weinbrand) und Zucker.

Die Ananas wird klein geschnitten und in Grand Marnier eingelegt.

Mascarpone, Eier, Passionsfrüchte und Zucker werden gut vermengt.

Die getränkten Ananasstückchen werden in hitzebeständige Schälchen gegeben. Darauf kommt ein ein bis zwei Zentimeter dicke Schicht der Mascarpone-Masse.

Jetzt wird alles bei ca. 150°C – 200°C im Rohr gebacken. Nach dem Abkühlen vielleicht noch mit Staubzucker bestäuben. Guten Appetit!

summa

kässpätzle - noval fine white port - milchkaffee - roederer - french75 - heisse schokolade - die freie schweiz - orangenmarmelade mit weinbrand und vanillie - irland - klimt - schiele - frankreich - jakobsmuscheln - annemaries maultaschen - teuscher - äs küppli und äs kipfeli zum frühstück - lamb: gorecki - sting: shape of my heart - bruckner: te deum - stiftsbasilila waldsassen - meine maus! - den traum von heimat - weihrauch - fischbrötchen am hafen von cuxhaven - das grün des wassers um hornhead - das azur bei nice - krapplack rot - ultramarin blau - zugfahren! - unterrichten - denken - rotwein (m e b e c) - black bush - milch aus dem allgäu - honig! (sulzschneider z.b.) - …

liste unvollständig und unsortiert

der grösste lehrmeister: die natur

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neue kategorie

eine neue kategorie mit kurzen beiträgen schoss mir durch den kopf: lieblings…

eines meiner lieblingsgerichte seit meiner londoner zeit 2000 und 2001 ist das indische chicken tikka masala. am besten schmeckt dieses gericht bei den take-away indern in london, aber auch in belfast habe ich ganz herrliches chicken tikka masala letzten sommer bekommen. ich bringe weder das hünerfleisch so genial rot hin, noch den reis so bunt.

in london - im 13. bezirk, wo wir gewohnt haben - gab es beim take away inder dann auch noch so eine gelbe joghurt sauce dazu. erst dann konnte man die scharfen hünerteile überhaupt als süddeutsche schwachwürtzhünerbrust ertragen.

 also: erstes ”lieblings…” aud dieser seite: chicken tikka masala - london take away style! 

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