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Archiv der Kategorie g Sonn- u Feiertagsgedanken

Sternsinger. Text III

Kaspar: Wir grüßen dies Haus/ und wünschen euch allen/ von Herzen das göttliche Wohlgefallen.

Melchior: Christus möge im Hause wohnen/ für jede Wohltat euch reich belohnen.

Balthasar: Er segne dies Haus/ und die da gehen ein und aus./ Die Liebe sei mächtig/ der Herr soll euch führn/ das schreiben wir heut auf die Schwellen der Türen.

Sternträger: Zuletzt, so ist es Brauch und Sitte/ tret´ ich hervor mit einer Bitte./ Wie es mein Amt von mir verlangt/ für´s Zuhörn seid vielmals bedankt./ Wir bitten euch - ihr wisst es schon: umd gaben für die Mission./ drum öffnet willig eure Hände/ und gebt uns eine gute Spende.

Wort in den Tag. Irgendwann 2001/02

Super! Engel weg, sternenstaub weg. Pomp und Gloria weg. Maria sitzt in ihrem Zimmer und ist schwanger. Ob sie´s und wann sie´s Josef gesagt hat? Und wie hat er reagiert? (…) Er hat sie wohl wirklich geliebt, anderenfalls hätte Maria die Geschichte nicht überlebt. Trennung. Ruiniertes Leben. Das wäre der Anfang vom Ende gewesen. Josef kriegt auch einen Engel und die Situation ist gerettet. Ohne den Engel, der dem Josef erschienen ist, wär die Geschichte anders ausgegangen.

Maria ist aber nicht die einzige Frau, nicht der einzige Mensch, der vor einer aussichtslosen Situation steht. Nur wahrscheinlich war sie die einzige, in der ein Engel Gottes so vehement eingegriffen hat.

Zu was anderem sind wir berufen, als dazu, die Aufgabe des Engels zu übernehmen. Wo konkret ist schwer zu sagen. Einfach die Tür aufmachen und in die Welt gehen. Gott führt dann schon dorthin, wo er uns als Engel braucht.

Sternsinger. Text I

Sternträger: Ihr lieben Leut´ macht auf die Herzen,/ wir brinen das Licht der Weihnachtskerzen,/ wir bringen das Licht vom Weihnachtsstern,/ wir bringen den Gnadenruf des Herrn,/ die Liebe ist mächtig, der Hass sei verbant;/ das wünschen die Weißen aus dem Morgenland.

Balthasar: Ich bin der König Balthasar,/ ich brachte Gold dem Kinde dar./ Da hat das Kind mir aufgetragen/ den Glaubensruf überall zu sagen./ So bringe ich die Kunde sein:/ Wer glaubt, der wird gerettet sein!

Melchior: Erlaubt, dass ich mich euch stell vor,/ ich bin der König Melchior./ Ich hatte Weihrauch angebrannt,/ da hat das Kind mich ausgesandt,/ zu stärken euch im Gottvertraun,/ ihr mögt zum Himmel aufwärts schaun,/ zu dem der Weihrauch steigt,/ hofft stets auf Gott, auch wenn er schweigt.

Kaspar: König Kapar bin ich genannt,/ mein Reich ist fern im Morgenland./ Ich brachte Myrrhe, wie ihr wisst./ Da sprach Maria: bitter ist die Myrrhe dein, doch süß die Liebe, die dich zum Königskind trieb. Wer Christ, den Heiland liebt,/ und ganz aus Lieb sein Herz ihm gibt,/ wer liebt, der geht zum Himmel ein,/ er darf bei Jesus Christus sein.

Sternsinger. Text II

Kaspar: Als Jesus auf die Erde kam, als kleines Kind geboren/ da hat er in dem kleinen Stall gezittert und gefroren.

Melchior: Auch heut gibt´s Kinder in der Welt, die nichts zu essen kriegen,/ die Armut leiden, nicht wie wir in  weichen Betten liegen.

Balthasar: Dass es viel Not und Elend gibt, daran lasst uns jetzt denken,/ wenn wir zur schönen Weihnachtszeit uns freuen und beschenken.

Rauchfass: Denn Jesus sagt: was ihr getan den Armen und Geringen,/ das ist, als ob ihr´s mir als Gabe wolltet bringen.

Gruppenführer: Durch die Liebe unseres Herrn Jesus Christus,/ der Mensch geworden ist, um uns die Tür zum Himmel zu öffenen,/ sei diese Tür und dieses Haus gesegnet. Nichts soll hier herein- oder hinausgehen/ was aus List oder Lüge seinen Ursprung hat. Was aber aus der Liebe Gottes kommt, oder wer um der Liebe Gottes willen Einlass begehrt,/ dem soll diese Tür jederzeit offen stehen.

Priester: Der Friede und der Segen mögen auf diesem Heim ruhen und seine Bewohner erfüllen. Das gewähre euch der dreineinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Anschreiben an der Haustüre

Sternträger: Wir ziehen nun weiter mit unserem Stern,/  doch bitten wir Euch im Namen des Herrn:/ Schenkt eine Gabe für Kinder in Not,/ es segne uns alle der gütige Gott!

verkündigung

gedanken zum bild

verkundigung.jpg

aus einem eMail nach einer Predigt:

Nun zu meinen Überlegungen während Ihrer Bildvorstellung:
Wenn man das Bild in der Mitte teilt, entsteht links tatsächlich ein Kirchenraum. Es gibt Kirchenfenster, einen Kessel, der Weihwasser oder Weihrauch beinhalten könnte. Die Öffnung davor ist auch einem sakralen Raum entnommen. Ähnliche Bögen findet man am Fuß der Bank, auf der Maria nicht sitzt, sondern sich nur anlehnt. Die Bank mutet auch eher einer Kirchenbank an ==> Maria ist schon hineingenommen in diesen sakralen Raum.

Das Kind, das sie vom Hl. Geist eben empfangen hat, wird duch das Leuchten auf ihrem Gewand angezeigt. Legt man das Lineal an und zieht einen Strich vom “einfliegenden” Jesus hin zum Schoß Mariens und dann von dort über den glimmenden Docht weiter, landet man mitten im Fenster. Der Rauch der ausgeblasenen Kerze geht auch in die Richtung, dass das Verlöschen von der Seite Mariens her rührt. Ich hatte da ähnliche Gedanken wie Sie - weniger jedoch vom Gebet her als vielmehr, dass durch Jesus das Licht in die Welt kommt und damit kein “künstliches” Licht nicht mehr benötigt wird. Es erlischt nicht zuletzt durch den Luftzug, dem Odem Gottes, dem Wehen des Hl. Geistes bei der “Ankunft Jesu” im Schoß Mariens.

In dem Dreieck, das durch die gezeichneten Linien entsteht (eine Linie zwischen den Augen des Diakon-Engels hindurch - durch das sog. Dritte Auge) befinden sich das aufgeschlagene Buch, die Schriftrolle, die Vase mit der Lilie.

Was ich noch spontan gedeutet hätte, ist das Handtuch. Die Halterung ist ähnlich einer Tora-Rolle, das Handtuch erinnert mich an einen Jüdischen Gebetsschal. ==> Die Verheißungen des Alten Testamentes haben sich erfüllt. Interessant auch, dass dieser Gebetsschal in der Kirchenraum-Hälfte hängt.

Heilige allgemein

Warum haben die Heiligen auf den Bildern einen Heiligenschein?

Antwort eines Heimbewohners: Eigentlich gehört der Schein ins Herz. Weil da aber kein Platz ist, hat Gott das Licht um den Kopf gemacht.

Weihnachten

Die Kathegorien einer Reise… Warum gerade Betlehem, Stall und Krippe? Himmlische Planungspanne? Warum Stall und Krippe? Anwort einer Heimbewohnerin: DAMIT ALLE KOMMEN KÖNNEN.

Nur in den Stall können die Könige und die Hirten, die Engel und die Tiere kommen. (Nicht nur für die Menschen gilt dier Erlösung, sondern für die ganze Schöpfung).