Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie g Sonn- u Feiertagsgedanken.
| S | M | D | M | D | F | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Sep | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | |||
- a kunst und versuche (49)
- b Gottesdienste in der Klosterkirche (3)
- b Oberelchingen (12)
- c Fundgrube Textschätze (89)
- f Stoff (5)
- g Leben und Gedanken (117)
- g ME (7)
- g Sonn- u Feiertagsgedanken (22)
- Kirchenkonzerte und Kutlur in der Klosterkirche (10)
- l lieblings… (13)
- Laden (3)
- m märchen und geschichten (4)
- s Hochzeit (7)
- s Taufe (2)
- t nicht vergessen (1)
- Uncategorized (12)
- was einem sonst so über den weg springt (12)
- x MARKTOBERDORFER BIBEL (5)
- z DISS (36)
- 12.9.2011: Schokoladenkuchen (Nirin)
- 5.8.2011: Alte Bilder und Stiche von Oberelchingen
- 12.7.2011: Vorschläge für Lesungen beim Hochzeitsgottesdienst
- 4.7.2011: Sommerliches Konzert am 15. August in Oberelchingen
- 4.7.2011: Orgelkonzert 10. Juli 2011, 18.00 Uhr - Marc Vonau an der Steinmeyer-Orgel Oberelchingen
- 24.6.2011: Oberelchingen 1928
- 7.4.2011: Engel können fliegen...
- 5.4.2011: italienische seide und irischer tweed
- 4.4.2011: Gebete
- 28.3.2011: Ratschläge an Geistliche - und eigentlich an alle Menschen
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
Archiv der Kategorie g Sonn- u Feiertagsgedanken
kein hunger
4.12.2010 by admin.
zu einem einsiedler in frankreich kam eine gruppe junger erwachsener, die in der nähe gezeltet hatten. die gruppe schätzte den einsiedler als klugen gesprächspartner. vor ihrer abreise stellte einer die frage, dass sie über alles mögliche gesprochen haben, er aber nie von seinem glauben erzählt hat und was ihn dazu gebracht hat, dieses leben zu führen. da antwortete er: wer keinen hunger hat, dem soll man kein brot zum essen reichen.
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken | Drucken | Keine Kommentare »
…because it´s beautifull!
30.6.2010 by admin.
Ein barockes Stift irgendwo an der Donau: Ein Führer leitet eine Gruppe Amerikaner durch die Räume und kommt zu Messgewändern, Kelchen und anderen sakralen Gegenständen und sagt: „This is barock, because it´s beautifull.“
Geschrieben in g ME, g Sonn- u Feiertagsgedanken, a kunst und versuche | Drucken | Keine Kommentare »
Verhüllung - Fastenzeit
9.3.2010 by admin.
Verhüllung.
Sie sehen noch viel zu viel!
Eigentlich sollten Sie gar kein Bild und kein Gold mehr sehen, keine Ranken und Girlanden, kein Zierrat. Es ist Fastenzeit! Über 100 Meter Stoff reichten gerade für eine Sichtbehinderung auf den Hochaltar und die Verhüllung eines Teiles des Benediktusaltares.
Das Verhüllen von Bildern in der Kirche hat eine lange Tradition. Sie ist eigentlich so alt wie die Bilder in der Kirche selbst. Damals, als ein Bildnis nicht nur zur Dekoration diente, war ein Bild oder eine Statue im sakralen Raum ständig mit Aktion verbunden. Eingebunden in das Kirchenjahr wurde das Bild geschmückt, verhüllt, herumgetragen und durch verschiedenste offizielle und private Rituale verehrt. Die mittelalterlichen Flügelaltäre sind ein Zeugnis dafür: nur zu den hohen Feiertagen zeigte sich der prächtige Schrein in der Mitte, flankiert von reich bebilderten Klapptafeln. Während des Kirchenjahres waren die Flügel geschlossen und während der Fastenzeit ganz verhängt. Anfänglich mit schmucklosen Tüchern, denn es ging um das verbergen, dann wurden Szenen der Passion darauf gemalt. Diese Tradition lebt z.B. in den Misereor-Hungertüchern weiter. Erst die Dekadenz unserer Tage lässt uns immer alles sehen und konsumieren wann immer uns danach ist. Und die Kirche macht mit und verkommt damit zum Museum, das gerne zeigt, was sie hat. Es ist eine Form von Exhibitionismus, es wird meist unbewusst versucht mitzuhalten mit den vielen Bildern die uns in unserem Alltag überfluten. Doch dabei können wir nur verlieren. Alles was uns ständig zur Verfügung steht, was wir immer sehen und erleben können, daran gewöhnen wir uns. Es wird gewöhnlich bis wir es plötzlich übersehen, weil wir uns abgewöhnt haben, es wahrzunehmen. Wir sind satt. Die katholische Kirche ist die Kirche der Bilder, aber wir haben verlernt mit ihnen umzugehen.
Mit der Verhüllung unserer Kirche erleben Sie den Raum neu. Sie sehen neu, vielleicht auch Anderes als sonst. Vielleicht ist Ihre Neugier geweckt und sie kommen ins Überlegen, was die Tücher verhüllen… wie das nochmal war hinter dem Tuch? Und Sie sehnen sich hoffentlich auf die Osternacht, in der die Sicht auf unsere festliche Kirche während des Glorias wieder ganz frei gegeben wird. „Und die Touristen?“ wurde ich gefragt. Museum oder Gotteshaus? Als Priester dieser Kirche möchte ich, dass auch die Gäste unserer Kirche mehr mitnehmen können als ein wackeliges und doch nur scheinbar vollständiges Foto. Wer jetzt in diese Kirche kommt, erlebt den Raum indem sich eine lebendige Gemeinde versammelt und miteinander Leben und Hoffnung feiert. Hier wird getauft, geheiratet und beerdigt. Wer jetzt den Kirchenraum betritt merkt, dass dieses Haus lebt und sich ändert, so wie sich unser Leben ständig ändert. Schätze werden hervorgeholt und wieder verwahrt.
Fasten, auch das Fasten mit den Augen, schafft ein neues Wahrnehmen, Wertschätzen und Lieben.
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, g Leben und Gedanken | Drucken | Keine Kommentare »
Christkönig
24.11.2009 by admin.
Ableitung vieler Dinge in der Liturgie vom Kaisterkult. Osterkerzenständer z.B. = Siegessäule. Architektur einer dreischiffigen, gewölbten Kirche entspricht einem Triumphbogen. Osterkerzenprozession entspricht einem Triumphzug. Ostern = Siegesfest über den Tod = Christkönig, das Ziel aller Zeit. Am letzten Sonntag im Jahreskreis feiern wir nicht das Ende der Zeit, der Welt und der Geschichte, sondern den Eingang in das Reich Gottes, das Königtum Christi. Es gibt kein Ende, nur ein eingehen in Gott(es Herrschaft).
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken | Drucken | Keine Kommentare »
Gebet von Edith Stein
23.11.2009 by admin.
Lass blind mich, Herr, die Wege gehen, die Deine sind.
Will Deine Führung nicht verstehen,
bin ja Dein Kind.
Bist Vater der Weisheit - auch Vater von mir;
Führst durch Nacht auch, führst doch zu Dir!
Herr, lass geschehen, was Du willst: Ich bin bereit!
Auch wenn Du nie mein Leben stillst
in dieser Zeit.
Bist ja der Herr der Zeit: Das Wann ist Dein.
Dein ew´ges Jetzt, einst wird es mein!
Mach alles wahr, wie Du es planst
in Deinem Rat.
Wenn still Du dann zum Opfer mahnst,
hilf auch zur Tat.
Edith Stein
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
Gebet: Segen eines alten Menschen
23.11.2009 by admin.
Segen eines alten Menschen
Gesegnet seien, die verstehen,
dass meine Füße nicht mehr gut gehen können
und meine Hände zittrig geworden sind.
Gesegnet seien, die begreifen, dass ich schlecht höre,
und die sich bemühen, laut und deutlich zu sprechen.
Gesegnet seien, die wissen,
dass meine Augen nicht mehr viel sehen
und dass ich nicht gleich alles mitbekomme.
Gesegnet seien, die nicht schimpfen,
wenn ich etwas verschütte, wenn ich etwas umstoße oder fallen lasse.
Gesegnet seien, die mir helfen, meine Sachen zu finden,
weil ich nicht mehr weiß, wo ich sie hingelegt habe.
Gesegnet seinen, die mich anlachen und mit mir reden.
Gesegnet seien, die mir zuhören, wenn ich von früher erzähle.
Gesegnet seien, die meine Schmerzen lindern.
Gesegnet seien, die mich fühlen lassen, dass ich geliebt werde,
und die mich freundlich behandeln.
Gesegnet seien, die mir den Gang in die Ewigkeit leicht machen.
Gesegnet seien alle die gut zu mir sind und die mich dadurch an den guten Gott denken lassen.
Wenn ich einmal bei Gott bin, werde ich auch bestimmt an sie denken.
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
Gebet: Make Strong, o Lord
23.11.2009 by admin.
Make strong, o Lord,The hands,held out to receive your gifts.May the feet, that have walked in your House,always walk in the light.May the tongues, that have sung your praise,always speak the truth.May the ears, that have heard your word,always be closed to clamour and dispute.May the eyes, that see you now in faith,behold you one day face to face.May the bodies that today are refreshed with your Sacred Bodybe renewed one day in the fullness of eternal life.Amen
Mach stark, o Gott
Mach stark, o Gott
Die Hände die ausgestreckt sind um Deine Gaben zu empfangen.
Mögen die Füße, die in deinem Haus gegangen sind
immer im Licht wandeln.
Mögen die Zungen, die Dein Lob gesungen haben
immer die Wahrheit sagen.
Mögen die Ohren, die Dein Wort gehört haben
sich dem Lästern und Streit verschließen.
Mögen die Augen, die im Glauben Dich jetzt gesehen haben
einst Dich schauen von Angesicht zu Angesicht.
Möge der Leib der jetzt gestärkt ist durch den Empfang Deines heiligen Leibes
in der Fülle des ewigen Lebens eines Tages erneuert sein.
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
gedanken zum leid (fest der 7schmerzen)
23.8.2009 by admin.
“`1968 starb in einer Pariser Klinik der französische Kardinal Pierre Veuillot, Erzbischof von Paris, im Alter von 55 Jahren. Veuillots Agonie war lang und furchtbar, sie dauerte drei Monate. Sterbend hat Veuillot - gleichsam als Testament - seinem Freund dem Bischof Lallier, folgendes anvertraut: ” Wir verstehen es meisterhaft, schöne Sätze über das Leiden zu machen. Auch ich habe übers Leiden in ergreifenden Worten gepredigt. Sagen Sie den Priestern, sie sollen lieber schweigen; wir wissen nämlich nicht, was Leiden heißt. Als ich dies einsehen musste, habe ich nur noch geweint.´
Diese Mahnung des sterbenden Kardinals vor Augen fordert P. Johannes `die Gesunden und Glücklichen´ auf, über das Leiden nachzudenken. `Dieses Nachdenken über das Leiden, solange wir gesund und glücklich sind, ist nicht unwichtig. Es kann uns in der Nacht des existentiellen Leidens eine Hilfe werden, unser Leiden aufzuarbeiten und in unser Leben zu integrieren; mag dann auch bei diesem schmerzlichen Lebensprozess manches von unserem scheinbar so sicheren theologischen Wissen über das Leiden sich als unbrauchbar erweisen´.
P. Johannes zitiert hierzu den Psychotherapeuten und Theologen Eilbach: `Es ist eine sattsam bekannte Tatsache, dass in Krisenzeiten kaum neue Inhalte erlernt werden können, sondern dasss das trägt, was im Leben angeeignet wurde und sich auch dort schon als lebensbestimmendes Wort bewährt hat.´
Am 14. September gedenkt die Kirche der Auffindung des Heiligen Kreuzes unseres Erlösers, einen Tag darauf, dem 15. September der Schmerzen Mariens. Beide Tage können Anlass sein, als `Gesunde und Glückliche´ das Leiden und das Leidvolle unsers Lebens in den Blick zu nehmen. Sich die Frage zu stellen, was könnte es wohl sein, das mir das Kraft spendende, das Tragende sein könnte, das Untragbare und Unerträgliche des Leidens zu ertragen.”
(Aus dem Sommerbrief des MC-Präses Msgr. Gerstlacher. Er zitiert aus dem Buch von P. Johannes B. Brantschen O. Pream.: Warum lässt der gute Gott uns leiden?)
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
haben wollen
6.6.2009 by admin.
canadische indianer fangen bären mit einem simplen trick: ein mit honig eingeschmierter stein hängt an einem baum. der bär will den honig haben und fährt mit der tatze über den stein. der stein beginnt zu schwingen. der bär schlägt immer heftiger zu, weil er den honig haben will und der stein schwingt immer heftiger zurück und trifft den bären mit immer größerer wucht am kopf - bis der bär k.o. geht.
in indonesien (?) fängt man affen so: in einem kleinen käfig dessen gitterstäbe recht eng angeordnet sind, befinden sich nüsse. affen können durch die stäbe mit der hand hineinfassen. sobald sie aber die nuss in der faust haben, kommen sie nicht mehr heraus. ein affe lässt die nuss nicht mehr los, wenn er sie einmal hat. die falle ist das habenwollen und für den jäger ist es ein leichtes den affen jetzt zu fangen.
die geistliche armut (sich der dinge freuen ohne sie besitzen zu wollen - lieber verzichten, als dass das objekt der begierde einen selbst in besitz nimmt - …) will nichts anderes als uns vor dem schicksal des canadischen bären und des indonesischen affen bewahren. wer sie als freud- und lustloses diktat wahrnimmt, hat sie (noch) nicht verstanden.
…
Killers: Human
Ich hab mein Bestes gegeben,
hab aufgepasst als der Aufruf kam
um auf die Bühne der Unterwerfung zu treten.
Ich wurde dorthin gebracht, aber ich war zahm.
Nur manchmal werde ich nervös
wenn ich eine offene Tür sehe.
Schließ die Augen, mach dein Herz frei.
Schneid die Fäden durch.
Sind wir Menschen oder tanzende Marionetten?
Meine Lebenszeichen sind da, aber meine Hände sind kalt.
Und ich falle auf meine Knie
(Marionetten fallen auf die Knie wenn die Fäden durchtrennt werden),
suche nach der Antwort
Sind wir Menschen oder tanzende Marionetten?
Meine Hochachtung an Anmut und Tugend,
dem Guten mein Mitgefühl!
Grüße die Seele und die Liebe!
Sie haben immer ihr Bestes gegeben.
Lebewohl der Hingabe!
Du hast mir alles beigebracht, was ich weiß.
Wink mir zum Abschied und wünsch mir alles Gute.
Du musst mich gehen lassen……
Wird deine Methode funktionieren
wenn du heute Abend von zuhause träumst?
Wir können nichts mehr empfangen,
aber
Lass mich wissen, ob dein Herz noch klopft.
Sind wir Menschen oder tanzende Marionetten?
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, g Leben und Gedanken | Drucken | Keine Kommentare »
mein gott, mein erlöser (gebet von john henry newman)
11.4.2009 by admin.
mein gott, mein erlöser, bleibe bei mir, fern von dir müsste ich welken und verdorrren. zeigst du dich mir wieder, blühe ich auf in neuem leben. du bist das licht, das nie verlöscht, die flamme, die immer lodert. vom glanz deines lichtes beschienen, werde ich selber licht, um anderen zu leuchten. ich bin nur wie ein glas, durch das du den anderen scheinst. lass mich zu deinem ruhm deine wahrheit und deinen willen verkünden, - nicht durch viele worte, sondern durch die stille kraft der tätigen liebe - wie deine heiligen - durch meines herzens aufrichtige liebe zu dir.
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
dein wille geschehe
11.4.2009 by admin.
vater! hier sind meine hände: / lege hinein, was du willst / nimm hinweg, was du willst / führe mich, wohin du willst / herr! hier sind meine augen: / erhalte ihnen das licht / nimm ihnen das licht / in allem geschehe dein wille / dein wille ist nur liebe - auch zu mir!
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
wenn das samenkorn nicht in die erde fällt
30.3.2009 by admin.
und stirbt, bleibt es allein. wenn es aber stirbt, bringt es reiche frucht.
es geht um das sich-verschenken, loslassen, hergeben, nicht an den dingen und sich selber hängen.
jedes loslassen ist ein kleiner tod. ich gebe etwas von dem was ich habe, das aber nach dem hergeben mir nicht mehr zur verfügung steht - für mich “tot” ist. alles was ich hergebe ist wie ein tod, alles was ich verschenke ist nicht mehr zu meiner verfügung: ich habe darüber keine macht mehr. jeder gruss, jeder händedruck, jede freundschaftliche geste, jede speise und jeder trank den ich teile, habe ich nicht für mich allein. jede münze die ich verschenke ist für mich wertlos (im sinne von besitz, haben, nutzen, …). aber nutzen, haben und besitzen ist etwas, was ich FÜR MICH tue. ich beziehe dabei alles auf mich - auf mich allein.
wenn ich nicht hergeben kann, nicht teilen kann, nicht loslassen kann, dann bleibt zwar alles MIR, ich aber bleibe allein. das samenkorn bleibt allein, wenn es sich nicht hergibt. je mehr ich von mir hergebe, desto mehr kommt für mich zurück - anders als haben. je mehr ich loslassen kann, deste größer ist die frucht.
das größte hergeben und loslassen begegnet uns im loslassen des lebens. wenn ich mein leben in die hände gottes hergeben, loslassen kann, dann bekomme ich für dieses leben, das ewige.
“wenn das samenkorn nicht in die erde fällt und stirbt, bleibt es allein.” hilf uns loslassen!
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, g Leben und Gedanken | Drucken | 1 Kommentar »
zeichnungen zur weihe 2004
15.2.2009 by admin.
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, a kunst und versuche | Drucken | Keine Kommentare »
bildchen III
1.2.2009 by admin.
martin von cochem: der goldene himmelsschlüssel. ein gebetbuch für leien. die ausgabe dürfte ende 18. jahrhundert gedruckt worden sein.
ein titelbild: eine frau (alegorie für die kirche? eine betenden gläubige?) kniet vor dem kreuz und hält einen schlüssel in der hand (der goldene himmelsschlüssel). engel fangen das kostbare blut des herrn in kelchen auf. ein ”engel” deutet auf die “armen seelen”, die in einem brennenden kerker eingesperrt sind.
die heiligen (unsere fürsprecher im himmel)
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, a kunst und versuche | Drucken | Keine Kommentare »
bildchen
25.1.2009 by admin.
man kennt es: liedblatt o.ä. und dann ist da eine halbe seite leer und das nächste lied oder der nächste text passt nicht rein. da braucht man ein füll-bild. und weil die situation schon 100mal da war (hier die lücke - da aber kein bild), darum gibts hier einen kleinen fundus an bildern für diesen zweck. der grundstock dafür sind die reli-clip-arts von dolores fahr, einer (tollen) kollegin aus dem allgäu!
die bilder sind zur freien verfügung. bitte aber den namen (dolores fahr) mit angeben, oder auf diese seite verweisen. danke!
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, a kunst und versuche | Drucken | Keine Kommentare »