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Archiv der Kategorie g ME
8.9.2010. neu
8.9.2010 by admin.
Geschrieben in g ME, a kunst und versuche | Drucken | 1 Kommentar »
R+I+P 11.08.
11.8.2010 by admin.
In memoriam P. Mario Hausheer. + 11. August 1993. Opfer von Fanatismus und Hass.
+
In memoriam P. Josef Mayer, dessen Beerdigung heute ist. Schräg und liebenswürdig brachte er uns Mathematik und Physik bei.
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…because it´s beautifull!
30.6.2010 by admin.
Ein barockes Stift irgendwo an der Donau: Ein Führer leitet eine Gruppe Amerikaner durch die Räume und kommt zu Messgewändern, Kelchen und anderen sakralen Gegenständen und sagt: „This is barock, because it´s beautifull.“
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gescheiterte kommen auf den scheiterhaufen
19.3.2010 by admin.
Leute, die scheitern, gibt’s ein´ ganzen Haufen. Früher kamen die auf den Scheiterhaufen.
– Heute kommen sie in die Presse. Man kann dann ihrem Leiden viel länger zuschauen als früher.
Aus: Reuschs Wochenrückblick 26.02.2010
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veränderung
13.7.2009 by admin.
eigentlich bin ich neulich siegessicher ins ordineriat marschiert um eine verlängerung meiner zeit in ursberg zu erwirken. als ich wieder raus kam, waren meine tage in ursberg gezählt. ab september 2009 bin ich dann an neuem ort und in anderer position. das studium bekommt an der neuen stelle ein größeres gewicht und soll zügig vollendet werden.
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bittersweet symphony
17.3.2009 by admin.
gestern ist es mir wieder aufgefallen: ich eilte. oft schon wünschte ich mir, dass ich mich beamen könnte. aber die technik ist ja noch nicht so weit - und wird es hoffentlich auch nie sein. ich eilte zum meseum, weil ich mich dort verabredet hatte. im museum unter dem fishman von paul thek. eigentlich hatte ich keine eile, aber ich wurde getrieben - getrieben von der inneren unruhe zeit zu vergeuden. “carpe diem”. carpe! das ist die botschaft des dämons im weißen kleid und goldenen flügeln, die mich vor einigen wochen soweit brachte, dass mir alles aus der hand genommen wurde… “nichts aussergewöhnliches”, sagten die ärzte, “für leute, die 10 bis 20 jahre älter sind als sie.”
seit dieser woche bin ich wieder im leben, aber passend zur österlichen bußzeit muss ich mich bekehren. fanziskus nannte den körper den esel, der nicht immer so will wie der geist oder die seele. aber auch ein esel braucht ein wenig aufmerksamkeit um zu leben, um zu arbeiten.
the verve singen in ihrem lied “bittersweet symphony” so schön: i can change! (oder i can´t change?) ich kann mich ändern, von einem moment auf den anderen. oder auch nicht… das lied kann im moment gut für die situation stehen. hier stehe ich und singe die bittersweet symphony: kein spätes essen mehr, viel auslauf und bewegung, weniger termine, weniger baustellen, weniger “gutes leben”; weniger, weil´s mehr ist. man wird mich schwerer erreichen, seltener sehen, ich werde früher gehen, … aber dafür werde ich präsenter sein und ein paar tage, wenn nicht jahre mehr vom leben haben. summa sumarum wird man mich über die jahre gerechnet so auch ein wenig mehr haben, als wenn ich jetzt so weiter machen würde. denn ich glaube auch an ein leben vor dem tod und möchte nicht wie falco in seinem letzten lied fragen: “muss ich den sterben um zu leben?”
bei den pfadfindern sagte damals ein freund: wo ein gührer ist, da ist auch ein weg. also singe ich die bittersüße symphonie, aber nicht i can´t change, sondern yes i can! i will.
grosses vorbild ist mir in diesen tagen mein freund greg in rom. alle die ihn kennen behalten eins im kopf: greg läuft nie. er geht, ja, er schreitet. sechsspurige strasse - dem gemeinen deutschen stockt das herz wenn er rüberrennt - greg schreitet. greg lässt sich niemals provozieren, er kommt nicht aus der ruhe, er hat zeit.
als ich gestern zum museum eilte und vor kolpings grabeskirche merkte wie ich zu schwitzen begann, dachte ich an greg. lieber ein termin weniger, aber dafür ohne hast und eile… und ich grüsste vater kolping und schritt von dannen.
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Alemanne
29.12.2008 by admin.
der zwickel zwischen dem heutigen österreich, würtemberg und dem allgäu hat gewisse schwierigekeiten sich zu definieren. wo gehören wir dazu? kein österreich (die mundwinkel verziehen sich bei diesem gedanken), kein würtemberg (die augen weiten sich) und auch keine allgäuer (die stirne runzelt sich). dann blickt man zum säntis hinüber und ins rheintahl und meint: wenn wir wo dazugehören müssen, um jemand zu sein, dann eher dorthin.
die landschaft rund um den obersee (am see überhaupt. zudem ist es müßig “bodensee” zu sagen. es ist einfach nur: der see) atmet weite und freiheit. berge, wasser und das fruchtbare land mit seinen wechselnden farben und stimmungen durch die jahreszeiten hindurch haben stark geprägt. es ist eine sinnliche landschaft, uralte kulturregion und vergangenes drehkreuz europas.
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gührer wirkt als seelsorger und lehrer in ursberg (schwaben).
er promoviert an der jesuitenhochschule st. georgen (frankfurt am main) und besucht die zeichenklasse von prof. manfred stumpf an der hfg offenbach.
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