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Archiv der Kategorie a kunst und versuche
entwurf für eine ibizenkische hauswand 2008
4.2.2009 by admin.
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bildchen IV - art deco
4.2.2009 by admin.
art deco war eine kunstrichtung anfang des 20. jahrhunderts, die alle kategorien der gestaltung ergriff. hier einige beispiele in der reihe der “bildchen”. dies ist eine auswahl von kleinen bildern, wie sie in büchern der epoche als füllendes beiwerk - als clip art - vorkommen.
die urform des tabernakel ist das gefäss, das von oben über dem altar hieng. sehr oft hatte dieses gefäss die form einer taube. eine anlehnung an idese urchristliche form findet man in der st. andreaskapelle des augsburger domes.
die lilie. zeichen der reinheit. maria. josef. aloisius. in dieser stilisierten form erinnert sie auch an die wappenblume der florentiener medici.
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bildchen III
1.2.2009 by admin.
martin von cochem: der goldene himmelsschlüssel. ein gebetbuch für leien. die ausgabe dürfte ende 18. jahrhundert gedruckt worden sein.
ein titelbild: eine frau (alegorie für die kirche? eine betenden gläubige?) kniet vor dem kreuz und hält einen schlüssel in der hand (der goldene himmelsschlüssel). engel fangen das kostbare blut des herrn in kelchen auf. ein ”engel” deutet auf die “armen seelen”, die in einem brennenden kerker eingesperrt sind.
die heiligen (unsere fürsprecher im himmel)
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bildchen II
1.2.2009 by admin.
es ist der ausdruck einer epoche. seit der romantik und der bewegung der nazarener wurde die religiösität immer innerlicher und lieblicher. diese bilder - ein fund in einer beichtkammer - dürften schon zu den ausgeprägtesten darstellungen der innerlichkeit gehören.
trotz ausgiebiger forschung konnte ich die urheberrechte an diesen bildern nicht ausfindig machen. daher nehme ich an, dass der verlag und die bildrechte erloschen sind. für hinweise bin ich sehr dankbar
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bildchen
25.1.2009 by admin.
man kennt es: liedblatt o.ä. und dann ist da eine halbe seite leer und das nächste lied oder der nächste text passt nicht rein. da braucht man ein füll-bild. und weil die situation schon 100mal da war (hier die lücke - da aber kein bild), darum gibts hier einen kleinen fundus an bildern für diesen zweck. der grundstock dafür sind die reli-clip-arts von dolores fahr, einer (tollen) kollegin aus dem allgäu!
die bilder sind zur freien verfügung. bitte aber den namen (dolores fahr) mit angeben, oder auf diese seite verweisen. danke!
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verkündigung
3.1.2009 by admin.
gedanken zum bild
aus einem eMail nach einer Predigt:
Nun zu meinen Überlegungen während Ihrer Bildvorstellung:
Wenn man das Bild in der Mitte teilt, entsteht links tatsächlich ein Kirchenraum. Es gibt Kirchenfenster, einen Kessel, der Weihwasser oder Weihrauch beinhalten könnte. Die Öffnung davor ist auch einem sakralen Raum entnommen. Ähnliche Bögen findet man am Fuß der Bank, auf der Maria nicht sitzt, sondern sich nur anlehnt. Die Bank mutet auch eher einer Kirchenbank an ==> Maria ist schon hineingenommen in diesen sakralen Raum.
Das Kind, das sie vom Hl. Geist eben empfangen hat, wird duch das Leuchten auf ihrem Gewand angezeigt. Legt man das Lineal an und zieht einen Strich vom “einfliegenden” Jesus hin zum Schoß Mariens und dann von dort über den glimmenden Docht weiter, landet man mitten im Fenster. Der Rauch der ausgeblasenen Kerze geht auch in die Richtung, dass das Verlöschen von der Seite Mariens her rührt. Ich hatte da ähnliche Gedanken wie Sie - weniger jedoch vom Gebet her als vielmehr, dass durch Jesus das Licht in die Welt kommt und damit kein “künstliches” Licht nicht mehr benötigt wird. Es erlischt nicht zuletzt durch den Luftzug, dem Odem Gottes, dem Wehen des Hl. Geistes bei der “Ankunft Jesu” im Schoß Mariens.
In dem Dreieck, das durch die gezeichneten Linien entsteht (eine Linie zwischen den Augen des Diakon-Engels hindurch - durch das sog. Dritte Auge) befinden sich das aufgeschlagene Buch, die Schriftrolle, die Vase mit der Lilie.
Was ich noch spontan gedeutet hätte, ist das Handtuch. Die Halterung ist ähnlich einer Tora-Rolle, das Handtuch erinnert mich an einen Jüdischen Gebetsschal. ==> Die Verheißungen des Alten Testamentes haben sich erfüllt. Interessant auch, dass dieser Gebetsschal in der Kirchenraum-Hälfte hängt.
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sehenswert: tau und anderes
3.1.2009 by admin.
http://www.nesher.org/deu/tau_frm.htm
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schätze
3.1.2009 by admin.
manche schätze sind überwältigend schön. die schönsten schätze aber kann man nicht besitzen. man kann sie genießen und teilen und andere lehren sie zu entdecken
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kapelle
11.10.2008 by admin.
die herausforderung einen historischen raum mit neuen sakral-objekten auszustatten ist mehr als anregend. hier der versuch eines modernen chorgestühls, das sich in den raum integriert, ihn ergänzt und schließlich dem besucher das gefühl vermittelt, eingepflanzt und aufgenommen zu sein von raum und liturgie.
leider bleibt dieser raum nur ein model.
bilder und konzept (C) ralf gührer
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“entwurf” austauschen und mit “bild” ersetzen
25.9.2008 by admin.
“Was tun Sie”, wurde Herr K. gefragt, “wenn Sie einen Menschen lieben?”
“Ich mache einen Entwurf von ihm”, sagte Herr K., “und sorge, daß er ihm ähnlich wird.”
“Wer? Der Entwurf?” “Nein”, sagte Herr K., “der Mensch.”
Bertolt Brecht, Wenn Herr K. einen Menschen liebte
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geburtstagsgeschenk
16.9.2008 by admin.
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“der gott des lebens und die trockenblumen”
3.9.2008 by admin.
…worauf die kirchengemeinden achten sollten, wenn sie sich der lebenswelt der menschen nicht entfremden wollen. aus: bernhard spielberg. in: publik-forum 38.2008
“das zentrale problem der kirche vor ort ist nicht der mangel an geld und personal. es sind auch nicht die veränderungen ihrer administrativen struktur. das problem ist ihre “exkulturation”, anders gesagt: ihre entfremdung von den lebenswelten der menschen von heute. mancherorts gilt die gemeinde als ein verein neben anderen - und wird von aussen ähnlich befremdlich wahrgenommen wie eine traditionsbewusste trachtengruppe oder eine bedenkenswerte bürgerinitiative. man hat eben seine eigene art, zu sprechen, zu denken und zu feiern. (…) GESTELTUNG: das design eines produktes und der stil einer person sind nicht einfach nur etwas “äusseres”. sie geben vielmehr auskunft über das, was wirklich dahintersteckt. das gilt für das haarshampoo ebenso wie für den eine-welt-kaffee. das gilt auch für die kirche. die gestaltung ihrer einrichtung und die gestalt der menschen, die dort arbeiten, sagen etwas aus über den gott, der dort verehrt wird. und es zeigt deutlich, wer willkommen ist und wer nicht. wo im verkalkten weihwasserbecken ein trockener spülschwamm die fingerspitzen kitzelt oder trockenblumengestecke es altersmässig mit manchem kunstwerk aufnehmen können, wird die botschaft vom gott des lebens zum buchstäblich unbegreiflichen geheimnis. gemeinden werden nur dann zukunft haben, wenn ihre menschen und ihre räume das zeigen, was von bezihungsweise in ihnen verkündet wird. (…)
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heilige räume
19.8.2008 by admin.
heilige räume. auf der suche nach dem inhalt der leere. text folgt.
heilige räume. auf der suche nach dem unsichtbaren. text folgt.
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Mark Matwejewitsch Antokolski
3.8.2008 by admin.
Mark Matwejewitsch Antokolski + 1902 in frankfurt am main
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karls primizkerze
4.7.2008 by admin.
eine primizkerze. feuer, heiliger geist, leben, erkenntnis… hosea, johannes der täufer und karolus spielen eine rolle. im inneren brennt es, glüht es, lodert es. rohling und figuren sind aus geknetetem bienenwachs, blattgold und ölfarbe.
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