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- 4.7.2011: Orgelkonzert 10. Juli 2011, 18.00 Uhr - Marc Vonau an der Steinmeyer-Orgel Oberelchingen
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Verfasser-Archiv
Schokoladenkuchen (Nirin)
12.9.2011 by admin.
Chocolat noir : 200 g
Beurre : 200 g
Sucre : 200 g
Oeufs : 3-4 (200 g )
Farine : 1.5 cas ( 1.5 table spoon)
Café fort ( some strong coffe , not more than 2 table spoons )
Faire fondre ( melt) le chocolat dans le beurre + un peu de café . Incorporer (add) sucre + oeufs . Faire cuire au bain marie ( eau froide au départ) : means to put the cake dow in a form and put the form into an another form with cold water and the whole of it in the oven .
Bake in about 1 H to 1 1/4 H at 150-160° . The heart of the cake should never be completely baked .
Have fun and enjoy !
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Alte Bilder und Stiche von Oberelchingen
5.8.2011 by admin.
Oberelchingen noch ohne Wald um die Kirche, der Gnadenaltar in voller Festtagsstimmung und alte Wallfahrtsbilder der Gnadenmutter und des Elchinger Jesukinds.
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Vorschläge für Lesungen beim Hochzeitsgottesdienst
12.7.2011 by admin.
Lesungen aus dem Alten Testament
Gen 1,1.26-28.31
Lesung aus dem Buch Genesis.
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Gen 2,18-24
Lesung aus dem Buch Genesis.
Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
Gott, der Herr, formte aus dem Ackerboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und führte sie dem Menschen zu, um zu sehen, wie er sie benennen würde. Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen.
Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes. Aber eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht.
Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.
Gott, der Herr, baute aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, eine Frau und führte sie dem Menschen zu.
Und der Mensch sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie heißen; denn vom Mann ist sie genommen.
Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch.
Spr 3,3-6
Lesung aus dem Buch der Sprichwörter.
Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen; binde sie dir um den Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!
Dann erlangst du Gunst und Beifall bei Gott und den Menschen.
Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit;
such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade.
Koh 4,9-12
Lesung aus dem Buch Kohelet.
Zwei sind besser als einer allein, falls sie nur reichen Ertrag aus ihrem Besitz ziehen.
Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt, ohne dass einer bei ihm ist, der ihn aufrichtet.
Außerdem: Wenn zwei zusammen schlafen, wärmt einer den andern; einer allein - wie soll er warm werden?
Und wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt, zwei sind ihm gewachsen, und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.
Hld 2,8-14.16; 8,6-7
Lesung aus dem Hohenlied.
Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draußen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter.
Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen.
Auf der Flur erscheinen die Blumen; die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land.
Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte; die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.
Der Geliebte ist mein, und ich bin sein; er weidet in den Lilien.
Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm! Stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen.
Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme schwemmen sie nicht weg. Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn.
Jer 31,31-32a.33-34a
Lesung aus dem Buch Jeremia.
Seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde,
nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen.
Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe - Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, klein und groß, werden mich erkennen - Spruch des Herrn.
Hos 2,21-22
Lesung aus dem Buch Hosea.
So spricht der Herr:
Ich traue dich mir an auf ewig; ich traue dich mir an um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen,
ich traue dich mir an um den Brautpreis meiner Treue: Dann wirst du den Herrn erkennen.
Rut 1,14b-17
Tob 7,6-14
Tob 8,4b-8
Spr 31,10-31
Sir 26,1-4.13-16
Lesungen aus dem Neuen Testament
Röm 13,8-10
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer.
Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
Röm 15,1b-3a.5-7.13
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer.
Schwestern und Brüder.
Wir dürfen nicht für uns selbst leben.
Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und aufzubauen.
Denn auch Christus hat nicht für sich selbst gelebt
Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht,
damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde preist.
Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes.
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.
1 Kor 12,31-13,8a
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.
Schwestern und Brüder!
Strebt nach den höheren Gnadengaben! Ich zeige euch jetzt noch einen anderen Weg, einen, der alles übersteigt:
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Eph 4,1-6
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser.
Schwestern und Brüder!
Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.
Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist;
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.
Eph 5,1-2a.25-32
Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser.
Schwestern und Brüder!
Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder,
und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat.
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat,
um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen.
So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos.
Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.
Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche.
Denn wir sind Glieder seines Leibes.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein.
Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
Kol 3,12-17
Lesung aus dem Brief an die Kolosser.
Schwestern und Brüder!
Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!
Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.
In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!
Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.
Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!
1 Joh 4,7-12
Lesung aus dem ersten Johannesbrief.
Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.
Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.
Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.
Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
Offb 19,1.5-9a
Lesung aus der Offenbarung des Johannes.
Ich, Johannes, hörte etwas wie den lauten Ruf einer großen Schar im Himmel: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht ist bei unserm Gott.
Und eine Stimme kam vom Thron her: Preist unsern Gott, all seine Knechte und alle, die ihn fürchten, Kleine und Große!
Da hörte ich etwas wie den Ruf einer großen Schar und wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen und wie das Rollen mächtiger Donner: Halleluja! Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung.
Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, und seine Frau hat sich bereit gemacht.
Sie durfte sich kleiden in strahlend reines Leinen. Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen.
Jemand sagte zu mir: Schreib auf: Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen ist.
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Sommerliches Konzert am 15. August in Oberelchingen
4.7.2011 by admin.
Das Konzert für den Maria-Himmelfahrtsabend am 15. August hat mittlerweile ein Gesicht bekommen und Gestalt angenommen: wir dürfen Marianne Altstetter-Ederle (Sopran) und Tobias Herkommer (Orgel und Piano) mit einem sommerlichen Programm rund um Maria, Blumen und Kräuter – passend zum Tag – in der Klosterkirche und bei günstiger Witterung im Klostergarten erleben!
Ein sommerlicher Abend mit Musik in
Klosterkirche und –garten Oberelchingen
Montag, 15. August 19.30h
Kirche
An der Chororgel:
Concerto g-moll Allegro (Anonymus). Largo aus der Oper“Xerxes“ (F. Händel). Ave Maria (Camille Saint-Saens). Partite diverse sopra l`aria dette la Todesca (Johann Speth)
-Text-
An der Steinmeyer-Orgel
„Nun beut die Flur“ aus der Schöpfung (Joseph Haydn). The Lord bless you and keep you (John Rutter). Carillon (Herbert Murrill)
Garten
Come and trip it (Georg Friedrich Händel). Es muss ein Wunderbares sein (Franz Liszt). Nacht (Richard Strauss). Quando men vo (Giacomo Puccini). Sure on this shining night (Samuel Barber). How high the moon (Morgan Lewis). Summertime (George Gershwin)
Marianne Altstetter-Ederle wuchs in einer musikalischen Familie zusammen mit drei Geschwistern in Höselhurst (Landkreis Günzburg) auf. Während ihrer Gymnasialzeit erhielt Marianne Altstetter neben dem Instrumentalunterricht bereits mit knapp 15 Jahren Stimmbildungs- und Gesangsunterricht bei Kammersänger Paul Kuen. Dieses Privatstudium bei ihrem „Singevater“ erstreckte sich bis zum Abitur 1986.
Vom Bayerischen Musikrat erhielt sie eine Begabtenförderung. So folgte ein Studium bei Frau Prof. Erika Valentin an der BFS für Musik in Krumbach. Hier erwarb sie auch die Qualifikation zur Stimmbildnerin, Singschullehrerin , sowie Chor- und Ensembleleiterin. Es schloss sich ein Gesangstudium bei Siglinde Damisch–Kusterer in Augsburg an.
Die Sopranistin nahm mit großem Erfolg an verschiedenen Wettbewerben und Meisterkursen teil. Sie absolvierte die Meisterklasse bei Astrid Varnay an der Bayerischen Theaterakademie in München.
Marianne Altstetter – Ederle ist vornehmlich als Sopransolistin im Konzertbereich zu hören. Ihre besondere Liebe gilt dem Lied. Ihr Repertoire erstreckt sich dabei von den Werken alter Musik bis hin zur Moderne (z.B. „Jaala “ in „Jephta “ von Wolfgang Stockmeier, Uraufführungen von Werken Werner Wolf Glasers im Feb. 2001…). Konzertreisen führten sie nach Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien, Niederlande, Norwegen, Japan und die Slowakei.
Marianne Altstetter – Ederle ist als Gesangslehrerin und Stimmbildnerin in Zusammenarbeit mit dem Ringeisen Gymnasium (Ursberg) und am Nikolaus Kopernikus Gymnasium (Weißenhorn) tätig, sowie als Gesangsdozentin bei Fortbildungsveranstaltungen im In- und Ausland gefragt.
Zahlreiche ihrer Schülerinnen und Schüler gewannen Preise und Auszeichnungen bei Wettbewerben wie z. B. „Jugend musiziert“ (Erster Preis im Bundeswettbewerb 2007) und dem „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“. Sie leitet derzeit zwei Chöre sowie ein Projektensemble. Außerdem ist sie in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kirchenmusik der Diözese Augsburg in der Weiterbildung der Chorleiter tätig. Im Juli 2007 erhielt sie die
„Schwäbische Nachtigall“ als Auszeichnung vom Bezirk Schwaben für besondere Verdienste um die Volksmusik. Zusammen mit Ehemann und zwei Söhnen lebt sie in Wattenweiler (LK Günzburg).
Dominik Herkommer wurde 1990 in Ulm geboren und ist in Breitenthal aufgewachsen. Er begann bereits während seiner Grundschulzeit autodidaktisch mit dem Orgelspielen. Von 2002 bis 2007 hatte er Klavierunterricht hat bei Christa Hartmann. Seit 2002 erhält er Orgelunterricht bei P. Stefan U. Kling in Roggenburg und ist als nebenberuflicher Kirchenmusiker tätig (C-Kirchenmusikprüfung 2008).
Seit dem Abitur im Mai 2009 absolvierte er seinen Zivildienst und befindet sich nun in einer wirtschaftlichen Ausbildung. Gleichzeitig bereitet er sich auf das Musikstudium vor.
Marianne Altstetter–Ederle entdeckte in ihrem Gesangsschüler (Unterricht seit 2008) einen begabten Begleiter. Dominik Herkommer kann bereits einige erfolgreiche Konzertauftritte sowohl als Organist als auch als Begleiter verzeichnen. Sein besonderes Interesse gilt nicht nur der Klavierbegleitung sondern auch vornehmlich der Orgelimprovisation.
Die Werke der Spätromantik, insbesondere von Widor, Faure, Vierne usw. zählen zu seinen Lieblingsstücken.
Er ist zudem auch von Zeit zu Zeit am Carillon zu hören.
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Orgelkonzert 10. Juli 2011, 18.00 Uhr - Marc Vonau an der Steinmeyer-Orgel Oberelchingen
4.7.2011 by admin.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Musik in der Klosterkirche wird gebeten.
P r ä d l u d i e n u n d F u g e n
Drei Präludien und Fugen
Opus 37 F.Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) 24’00
Prélude, Fugue et Variation
Opus 18 C.Franck (1822-1890) 12’00
Präludium und Fuge in e-moll
BWV 548 J.S.Bach (1685-1750) 14’00
Fuge N°6 über den Namen BACH
Opus 60.6 R.Schumann (1810-1856) 9’00
Marc Vonau erhielt seine künstlerische Ausbildung am „Conservatoire national“ in Straßburg, als Schüler in der Orgelklasse von Prof. Daniel Maurer und von Prof. Francis Jacob (Basso continuo), ergänzt durch Studien in Tonsatz, Analyse, Musikgeschichte und Chorleitung. Während dieser Zeit ist er an mehreren großen Chorprojekten beteiligt („Lukaspassion“ unter der Leitung von Krzysztof Penderecki, „VII. Symphonie“ von Gustav Mahler…)
Seit Erlangung des Orgeldiploms und des Abschlusses in Musikwissenschaften wirkt er als Dozent für Orgel an der Protestantischen Orgelschule von Straßburg („Aforgep“). Er ist außerdem Organist an der Predigerkirche in Zürich und in der dortigen Mission Catholique de Langue Française.
Sein breitgefächertes musikalisches Repertoire führt ihn auf ausgedehnte Konzertreisen nach Frankreich, Deutschland, Österreich, Belgien und in die Schweiz. U.a. hat er am Festival „Toulouse les Orgues“ im Oktober 2005 mitgewirkt, außerdem an der Einweihung der Späth-Orgel in Soest (Westfalen) im Februar 2007 und am „Festival de Musique Sacrée“ in Saint-Malo im Juli desselben Jahres.
Seit einer ersten Begegnung im Mai 2007 im Rahmen des Festivals protestantischer Musik in Elsass und Lothringen „En mai, joue et chante“ ist Marc Vonau ein häufiger Begleiter des Ensembles „Doux regard“. Mit dem „Chœur de Chambre de Strasbourg“ (Leitung Catherine Bolzinger) wirkte er im Sommer 2007 am Abschlusskonzert des „Festival de Musique d’ensemble“ in Pommiers-en-Forez mit. An der Seite der Pianistin Lara Erbes übernimmt er in Rossinis „Petite Messe solennelle“ die Harmoniumpartie an einem jüngst restaurierten historischen Instrument (Harmonium Debain, 1878).
Im Zusammenhang vertiefender Studien am Straßburger Konservatorium ist er dort regelmäßig im Rahmen der „Vendredis de l’orgue“ zu hören, einer Konzertreihe an der 2006 erbauten Mühleisen-Orgel.
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Oberelchingen 1928
24.6.2011 by admin.
Oberelchingen 1928 von P. Hagel
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Engel können fliegen…
7.4.2011 by admin.
…weil sie sich nicht so (ge)wichtig nehmen.
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italienische seide und irischer tweed
5.4.2011 by admin.
http://www.anticosetificiofiorentino.com/
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Gebete
4.4.2011 by admin.
In den Tiefen, die keinen Trost erreicht,/lass doch Deine Treue mich erreichen.
In den Nächten, da der Glaube weicht,/ lass nicht Deine Gnade von mir weichen.
Auf dem Weg, den keiner mit mir geht,/ wenn zum Beten, die Gedanken schwinden,
wenn die Finsternis mich kalt umweht,/ wollest Du in meiner Not mich finden.
Wenn die Seele wie ein irres Licht, flackert zwieschen Werden und Vergehen,/
wenn des Geistes Kraft zu nichts zerbricht,/ wollest Du an meiner Seite stehen.
Wenn ich Deine Hand nicht fassen kann,/ nimm die meine doch in Deine Hände.
Nimm Dich meiner Seele gnädig an!/ Führe mich zu einem guten Ende.
Amen
* * *
Am Abend
dieses langen Tages
lege ich ab
Stiefel
vollgestopftes Terminbuch
Jeans
Hemd
Emails
Briefe
Akten
Rechner
und schließe das Auto und die Tür.
Am Abend
dieses langen Tages
lege ich auf Dich
Mühen
Sorgen
Worte voll Lächerlichkeit
Gesten des Spotts
schmerzende Zweifel
Trauer
Sehnsucht
Schuld
und meine Angst.
Am Ende
dieses langen Tages
lege ich mich
ganz und gar
still und geborgen
Gott,
in Deinen Schutz und Frieden.
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Ratschläge an Geistliche - und eigentlich an alle Menschen
28.3.2011 by admin.
Fünf Prioritäten (Nach P. Franz Jalics soll man diese fünf Prioritäten setzen, und zwar in der angegebenen Reihenfolge:
1. Schlafen und träumen. 2. Körper, Bewegung, Esskultur. 3. Beten. 4. Freundschaft, Gemeinschaft. 5. Arbeit.
Kriterien des priesterlichen Dienstes (Von dem Aachener Bischof Klaus Hemmerle +1994 stammt diese Liste, mit der man sein Leben ausrichten kann)
1. Wichtiger ist, wie ich als Priester lebe, als was ich als Priester tue. 2. Wichtiger ist, was in mir Christus tut, als was ich selber tue. 3. Wichtiger ist, dass ich die Einheit im Presbyterium lebe, als dass ich in meiner Aufgabe allein aufgehe. 4. Wichtiger ist der Dienst des Gebets und des Wortes, als der Dienst an den Tischen. 5. Wichtiger ist, die Mitarbeiter geistlich zu begleiten, als möglichst viele Aufgaben selbst und allein zu tun. 6. Wichitger ist, an wenigen Punkten ganz und ausstrahlend zu sein, als an allen Punkten eilig und halb. 7. Wichtiger ist Handeln in Einheit, als noch so perfektes handeln in der Isolation. 8. Wichtiger, weil fruchtbarer, ist das Kreuz, als die Effektivität. 9. Wichtiger ist die Offenheit fürs Ganze, als das noch so wichtige partikuläre Interesse. 10. Wichtiger ist, dass allen der Glaube bezeugt wird, als dass alle herkömmlichen Ansprüche befriedigt werden.
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Hungertuch
10.3.2011 by admin.
Solange der “Schmachtlappen” hing, dauerte die Fastenzeit
Schon die “Consuetudines” von Farfa erwähnen um 1000 den Brauch, in der Fastenzeit vor dem Altar ein Velum, das Fastenvelum aufzuhängen (velum quadragesimale, Fastentuch; Fastenlaken, aber auch: Hungertuch - der Name “Hungerdoek” ist in Münster 1306 erstmals belegt -, Kummertuch, Schmachtlappen; ursprünglich einfarbig schwarz oder violett). In einem meist rasterförmigen Bildaufbau wurde die Heilsgeschichte von der Schöpfung bis zum Weltende erzählt oder aber Tier-, Pflanzen- oder andere Motive dargestellt. In einer alten Handschrift aus Augsburg heißt es über das Hungertuch: “Darin [in der Fastenzeit] eszen sie 40 tag kein fleisch, auch nit milch, kesz, ayr, schmalz, dann vom remischen stuel erkaufft. Da verhüllt man die altar und hayligen mit einem tuech und last ein hungertuech herab, daz die syndige leut die götz nit ansehen”. Die Hungertücher sind Objekte eines mittelalterlichen Fastenbrauches, der Verhüllung des Altars durch das Fastenvelum, das später zum Symbol für Fasten und Buße wurde. So heißt es etwa in den Predigten Geilers von Kayserberg über das “Narrenschiff”: “Dich soll leren das Hungertuch, so man ufspannt, Abstinenz und Fasten.”
Aufgehangen wurde das Fastentuch zu Fastenbeginn am Aschermittwoch. Es hing im Chorbogen der Kirche vor dem Hauptaltar, verhüllte den Altar und konnte, da meist zweigeteilt, zur Seite gezogen werden. Das Fastentuch blieb hängen bis zur Komplet am Karmittwoch. Wenn aus der Passion zitiert wurde: “et velum templi scissimum est medium” (und der Vorhang des Tempels riß mitten durch), wurde das Tuch herabgelassen. Die dadurch begründete Redensart: “Das Fastentuch ist gefallen” bezeichnete - direkt und indirekt - das Ende der Fastenzeit.
Hungertücher zur Altarverhüllung verweisen auf die religiösen Verhüllungs- und Sichtbarkeitsriten. Sie finden sich nicht nur im Kult der Ostkirche, der Ikonostase; die Altarverhüllung der Westkirche steht in enger Verbindung mit der seit frühchristlichen Tagen bekannten Verhüllung des Kreuzes, der Bilder und Reliquiare während der Passionszeit. Die Westkirche hat eine Vorliebe für die Schaubarkeit kultischer Mysterien entwickelt, so dass sie keine ständige Verhüllung, sondern bloß eine zeitweilige kennt. Die Altarverhüllung in der Fastenzeit galt als Bußübung der Gläubigen in der Fastenzeit. An den Sonntagen der Fastenzeit wurde das Fastentuch vor dem Hauptalter geöffnet, nicht aber die Fastentücher vor den Seitenaltären. An Wochentagen wurde das Fastentuch auch vor dem Hauptaltar nicht zurückgezogen. Als Gründe für dieses Fastenbrauchtum werden angeführt: die so auch äußerlich sichtbare Unwürdigkeit der Gläubigen während der Bußzeit, die Verhüllung der Gottheit Christi während seiner Passion, die Parallelität des velum templi zum velum quadragesimale, wobei das Zerreißen des ersteren den Opfertod Christi anzeigte, das “Herabfallen” des letzteren auf die bevorstehende Auferstehung verwies. Die Entfernung des Fastentuchs vor der Osternacht verdeutlichte, dass Christus wieder unverhüllt in göttlicher Herrlichkeit vor den Menschen steht, dass er den Himmel geöffnet hat und dass er die Blindheit des Herzen weggenommen hat, die hinderte, das Geheimnis seines Leidens zu verstehen. Der - allerdings keineswegs entwicklungsmäßig einheitliche - Gebrauch des Fastentuches änderte sich mit den theologischen Auffassungen. Als in der Gotik ein “Sichtbarkeitskult” das “Sehenwollen” des Mysteriums und damit des Altarsakramentes forderte, entstanden nicht nur Monstranzen für die Eucharistie und Ostensorien oder Reliquiare für die Reliquien: Die Lettner in den Kirchen, die sich dort befanden, wo später die Kommunionbank stand, und die somit den Blick in den Chorraum der Kirche einschränkten, fielen dem neuen Bedürfnis ebenso zum Opfer wie die Fastentücher. Sie erhielten nun kleinere Ausmaße und wurden so hoch in den Chorbogen gehangen, dass der Blick auf das Altarsakrament nicht versperrt wurde. Dadurch änderte sich die Funktion der Fastentücher: Ihr Aushängen bezeichnete nun die Buß- und Fastenzeit.
Ihre Hochblüte erlebten die Hungertücher im 14./15. Jahrhundert in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und England. Dieser Fastenbrauch scheint von den Klöstern, wahrscheinlich den Nonnenklöstern, ausgegangen zu sein und hat sich über die Stifts- und Kathedralkirchen in die Pfarrkirchen ausgebreitet. Mit Beginn der Neuzeit verflüchtigte sich auch dieser, hielt sich nur noch in Westfalen und im Münster zu Freiburg. Im Westfälischen erlebte das Hungertuch im 16. und 17. Jahrhundert einen erneuten Auftrieb. Nach dem II. Vatikanischen Konzil wurde der Brauch durch die Bischöfliche Aktion “Misereor” 1976 neu belebt: Alle zwei Jahre erstellt ein Künstler ein neues Hungertuch, das in Kopie in vielen Kirchen aufgehangen wird und die Fastenzeit kennzeichnet, in der das Ersparte den Armen zukommen soll.
Herausragende Beispiele der Hungertücher sind in zwei geschlossenen Gruppen erhalten: in Westfalen und in Kärnten. Ansonsten haben sich nur Einzelstücke erhalten, die - wie im Falle von Gurk, Bedburdyck und Korschenbroich nachweisbar - mit Westfalen in Verbindung stehen. Das Hungertuch aus dem Dom von Gurk stammt aus dem Jahr 1458 und mißt 8,90 m x 8,87 m, das Virgener Fastentuch von 1598 mißt 5 m x 8 m. Das größte erhaltene Fastentuch in Deutschland stammt aus dem Jahr 1612 und gehört dem Freiburger Münster (12,25 m x 10 m). Einen hohen künstlerischen Wert hat das kürzlich renovierte Fastentuch von Zittau/Sachsen aus dem Jahr 1472 (8,6 m x 6,8 m). Das älteste bekannte Fastentuch besaß Sankt Aposteln in Köln, wo es 1875 verbrannte. Die Fastentücher bestanden meist aus Leinen, manchmal auch aus Seide. Die Tücher wurden bestickt, bedruckt oder bemalt. Unsere Redewendung, “am Hungertuch nagen”, geht auf diese Fastentücher zurück und meint: hungern, darben, ärmlich leben, kümmerlich vegetieren. Ursprünglich hieß es wohl: am Hungertuch “naejen” = nähen, d.h. ärmlich, kümmerlich leben. In diesem Sinn auch: “Ich web’ euch nur ein Hungertuch” in Freiligraths Gedicht “Aus dem Schlesischen Gebirge” von 1844. (PEK)
Auf: www.erzbistum-koeln.de: http://www.erzbistum-koeln.de/themen/kirchenjahr/karneval_und_fastenzeit/hungertuch.html (10.3.2011)
Geschrieben in b Gottesdienste in der Klosterkirche, Kirchenkonzerte und Kutlur in der Klosterkirche, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
tief in der nacht
6.3.2011 by admin.
tief in der nacht 1
tief in der nacht 2
tief in der nacht III
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Konzert zum Sonntag Laetare
6.3.2011 by admin.
Festliches Konzert am Sonntag Laetare mit Trompete und Orgel
Dieses Jahr lädt das Duo
Die beiden jungen Musiker konzertieren am Sonntag 3. April 2011, um 18 Uhr mit glanzvollen Trompetenkonzerten von Humphries und Viviani. Mit dem „Pie Jesu Domine“ aus dem Requiem von Gabriel Fauré kommt ein meditatives, ruhiges Werk für die beliebte Instrumentenkombination zu Gehör. Beim Concerto in Es-Dur von Christoph Förster kommt das Corno da Caccia mit seinem warmen, dunklen Ton zum Einsatz. Außerdem kommen als Orgelwerke ein Choralvorspiel von Bach sowie die berühmten Flötenuhrstücke von Haydn zur Aufführung.
Der in der Region inzwischen renommierte Trompeter Michael Bischof wirkt nach Studien in München und Stuttgart derzeit als hauptamtliche Lehrkraft für Trompete an der städtischen Bruno-Frey-Musikschule in Biberach.
Thomas Bodenmüller ist hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Heilig-Geist-Kirche in Günzburg. Daneben wirkt er als Klavierlehrer und Chorleiter mehrerer Chöre.
So dürfen die Zuhörer auch heuer wieder auf ein besonderes Konzerterlebnis mit den königlichen Instrumenten Trompete und Orgel gespannt sein.
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, es wird um eine Spende gebeten.
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Wiederherstellung des Raumes
9.2.2011 by admin.
Theologie der Architektur
Bemerkungen zur ehem. Klosterkirche Oberelchingen
Die vergangenen 50 Jahre – „Liturgie als Bauherr“(1)
Das 20. Jahrhundert war von großen Veränderungen im Leben der Menschen geprägt und dieser Prozess hat sich in den letzten Jahren eher noch beschleunigt. Das Ringen um eine authentische Feier der Liturgie geht mit dieser Beobachtung einher. Authentisch Gottesdienst feiern meint zum Einen, treu den Auftrag Christi zu erfüllen, wenn er sagt „tut dies zu meinem Gedächtnis“(2), zum anderen heißt authentisch ebenso, dass wir, die Gemeinde – sein mystischer Leib – unser Leben und unsere Welt wirklich und glaubwürdig in die Feier der Liturgie mit einbringen, ja einbringen müssen! Wir feiern nichts Abstraktes und Fernes, sondern seine Gegenwart in unserer Welt, in unserem Leben, hier und heute.
Spätestens mit der Liturgiereform nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde dieses Bemühen durch Umbauten im Kirchenraum sichtbar. Mit viel Überlegung, Mut und Experimentierfreude wurden damals in fast allen Kirchen der Altar, die Sedilien (Priester- und Ministrantensitze), der Ambo und auch das Kirchengestühl neu konzipiert und platziert. Die Gottesdienstgemeinde sollte mehr in das Geschehen am Altar einbezogen werden, was auch durch die Stellung der einzelnen liturgischen Orte im Raum zueinander umgesetzt werden sollte.
In den mehr als 40 Jahren seit der Liturgiereform mussten sich die neuen Objekte und Orte bewähren. Das vergangene Jahrzehnt wurde deshalb geprägt von vielen Altarweihen, nachdem die mehr oder weniger provisorisch aufgestellten Holzaltäre durch den Richtlinien entsprechende Steinaltäre ersetzt(3) und deren Position noch einmal überprüft worden war (z.B. in Unterelchingen).
Grundsätzliche Fragestellungen und Probleme
Seit sich der christliche Gottesdienst aus den Wohnhäusern der Urgemeinde hinein in größere Räume und Gebäude verabschiedet hat, gibt es Unstimmigkeiten im Zueinander von Liturgie, Gemeinde, Zelebrant und Mitfeiernden. Dies kristallisiert sich an den Brennpunkten Altar (und dessen Ausrichtung), Tabernakel, Sedilien, Ambo und dem Zelebrationskreuz besonders heraus. An die ursprüngliche Stelle der Sedilien, rückte ab dem Mittelalter der Altar und in der frühen Neuzeit erst der Tabernakel, der sich vorher auf der Seite, in einer Kapelle oder noch früher hängend, etwa in Form einer Taube, über dem Altar befand. Spätestens beim Altarkreuz wird deutlich, dass es nicht gleichzeitig vom Priester und der Gemeinde angesehen werden kann – außer bei der Zelebration „versum dei“ (mit dem Rücken zur Gemeinde), die aber das Zueinander von Gemeinde und Zelebrant weitgehend negiert.
Kurzum: die Entwicklung der Liturgie und der historisch dafür gebauten Räume produzierte ein paar unlösbare Probleme, welche bei jeder Gestaltung liturgischer Orte im Auge behalten werden müssen, um sich schließlich nicht als Störfaktoren entwickeln zu können.
Die ehem. Klosterkirche
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Oberelchingen gehört zu den herausragenden Baudenkmälern der Diözese Augsburg, darin sind sich Kunsthistoriker, sowie kirchliche und weltliche Sachverständige einig.
Die ehemalige Klosterkirche in Oberelchingen ist das Resultat aus fast 900 jähriger Baugeschichte. Grundriss und sogar einige noch gut sichtbare Bauelemente kann man auch in der jetzigen Kirche der romanischen Epoche zuordnen. Mehrere Bauphasen übersetzen den Sakralraum in die künstlerische Sprache der jeweiligen Zeit. Die letzte große Gesamtgestaltung erfuhr die Kirche nach dem Brand und Wiederaufbau 1773 – 1784. Der Bau des Kirchenschiffs blieb dabei weitgehend unverändert. Bereits Gotik und Barock hatten dort die Fenster vergrößert. Im Chorraum, der vom Brand am meisten beschädigt wurde, fanden die größten Veränderungen statt: die Wände wurden zugunsten großer dreiteiliger Fenster durchbrochen, die den Altarraum mit Licht durchfluten. Das feine Dekor der Kirche in Weiß und Gold trägt zudem dazu bei, dass der Raum freundlich, festlich und leicht wirkt und dem Betrachter auf den ersten Blick als Einheit erscheint.
Dem Baumeister des späten 18. Jahrhunderts gelang es durch die meisterliche Verwendung der Lichtführung, dem Raum Sakralität zu verleihen. Der Raum an sich hat eine theologische Aussage und „predigt“. Allein das natürliche Licht in der Oberelchinger Kirche erzählt dem Kirchenbesucher unbewusst von Gott und Mensch: Wir Menschen reagieren auf Licht. Unser Auge – und nicht nur das – wird angezogen vom Licht. Licht bedeutet Leben, Freiheit, Sicherheit. Das griechisch/lateinische Wort Theos/Deus für Gott, leitet sich ab vom Wort für Licht.
Doch kommen wir zurück zum Grundmotiv der Kirche von 1784, den Raum wie wir ihn heute betreten. In Oberelchingen betritt man die Kirche durch den Eingang im Westen. Man kommt aus der Richtung der untergehenden Sonne – der Nacht – und nach dem Eintritt in die Kirche befindet man sich am dunkelsten Ort des Gotteshauses: direkt unter der Empore, die nur gemalten Fenster auf der rechten Seite, an die sich vor dem Abbruch des Klosters durch die Säkularisation die Konventgebäude angeschlossen haben und die Fenster auf der Nordseite geben dem Ort hinter der Kirchentüre nur wenig Licht. Der Chorraum mit dem Hochaltar und dem Tabernakel steht hell und klar von den großen Fenstern beleuchtet im Licht. Automatisch zieht es den Besucher nach vorn, als würde eine unsichtbare Macht zum Eintretenden sagen: „Komm!“
Mit diesem Impuls, mit diesem Drang hin zum Heiligen wurde durch das Kirchenjahr hindurch gearbeitet und „gespielt“. Die grazile Kommunionbank wurde in der Mitte mal geöffnet mal geschlossen, der Kreuzaltar mitten auf den Stufen war nicht Trennung sondern Meilenstein: Christus am Kreuz hat den Weg ins Paradies wieder aufgetan. Um dorthin zu gelangen führt der Weg jeden vorbei am Kreuz. Links und rechts war der Chorraum durch das Gitter abgesperrt. Zwei Tore jeweils neben dem Kreuzaltar erlaubten einen Durchlass. In der Advents- und Fastenzeit waren schwere Vorhänge an den Gittern angebracht und verbargen den lichten Raum. Alle diese Sichtschranken waren aber nicht so massiv und störend im Raum der Oberelchinger Kirche, wie der Mittelblock, der heute dort steht und sich Auge und Geist in den Weg stellt.
Der Impuls, der ihn dorthin gebracht hat ist trotz des grundsätzlich negativen Befundes ein sehr guter gewesen. Die Initiatoren von damals wollten eine größere Nähe der Gemeinde zum Altar (4) und die Aufhebung der Geschlechtertrennung in der Kirche. Zudem war geplant das alte Taufbecken wieder zu benutzen. Diese drei Hoffnungen gehen aus einem Pfarrbrief hervor, der zur Inbetriebnahme des Mittelblocks erschienen war. Fakt ist, dass sich auch 20 Jahre später die Kirche immer noch großteils von hinten füllt; dass von vielen der Mittelblock „irgendwie“ mit den Kinderbänken assoziiert wird; dass das Taufbecken bis vor einem Jahr zugeschraubt war und auch durch den schmalen Gang schwer benutzbar ist. Vor allem aber, ist das theologische Konzept des gesamten Kirchenraumes „vom Dunkel ins Licht“ durch den Mittelblock gestört. Auch die Verwendung von hellem Holz wirkt in unserer Kirche wie ein weiterer Fremdkörper.
Hinzu kommt die Behinderung im Vollzug der Liturgie. Der Mittelblock negiert das Konzept der Prozessionskirche. Alte Elchinger wissen noch die Wege, die am Bruderschaftssonntag und anderen Festtagen gegangen wurden. Ein ordentlicher „großer Einzug“ ist zu den Feiertagen und besonders am Karfreitag ebenso wenig möglich, wie ein gebührender Ein- und Auszug bei Hochzeiten oder Beerdigungen.
Nicht umsonst nennt der Kunstreferent unserer Diözese die Pläne zur Schaffung eines Mittelganges eine „Beseitigung eines Missstandes“ und auch das staatliche Denkmalamt stimmt dem zu. Bei einem Hausbesuch an Weihnachten meinte eine gehbehinderte Frau zu mir: „Wenn sie den Mittelblock raustun, dann helf´ ich ihnen sägen!“
Der Mittelblock war eine gute Idee, doch die Realität entpuppte ihn als Störfaktor in mehrfacher Hinsicht inmitten der feinsinnigen Bau- und Theologiekonzepte der Kirche und der liturgischen Praxis der Pfarr- und Wallfahrtskirche.
Eine Kirche ist nie „fertig“
Wie die Gemeinde in ihr, so lebt auch eine Kirche. Alte Aufnahmen und Dokumente zeigen, dass sich auch in den letzten beiden Jahrhunderten die Kirche von Oberelchingen immer wieder verändert hat. In den ersten Jahren nach der Säkularisation wurde von Pfarrer und ehem. Pater Edelmann der Kreuzweg und die Bilder der Sieben-Schmerzen-Mariens an Konrad Huber in Auftrag gegeben. Es folgte die Herz-Jesu-Statue mit dem dazugehörigen Altar. Erst am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Assistenzfiguren (Maria und Johannes unterm Kreuz) des alten Kreuzaltares in weiß und gold gefasst. Die Tafeln an der Innenseite der Pfeiler wurden bis in die 1940er Jahre entfernt und es folgte in den 60er Jahren die Verlegung des Kreuzaltares in die „Kerkerkapelle“(5), wobei die Chorschranken (Gitter) entfernt, bzw. neu platziert wurden. Es folgten schlichte Bänke vor dem alten, manieristischen Kirchengestühl, die derzeit teils noch vor der Gnadenkapelle stehen. Der heutige Volksaltar mit seinen blauen Füßen, ist bereits der zweite an dieser Stelle, aber noch immer ein Holztisch, bzw. ein „Edelmöbel, aber kein Altar“, wie sich vor einiger Zeit ein Sachverständiger geäußert hat.
Diese Aufzählung soll zeigen, dass jede Generation, jede Zeit das Ihre zur Ausstattung der Oberelchinger Kirche beigetragen hat. Vieles fügt sich heute so perfekt in den Gesamtbau, dass wir es gar nicht als später hinzugekommenen Teil empfinden.
Mittelgang und neues Gestühl
Unsere Vorbereitungen zur Wiederherstellung des Mittelganges sind mittlerweile schon weit gediehen. Kostenvoranschläge und Gutachten sind eingeholt, die zuständigen Behörden und Ämter auf staatlicher wie auf kirchlicher Seite kontaktiert worden. Zur Zeit wird über Skizzen für die neuen Stuhlwangen beratschlagt und für eine Probebank ausgesucht. Die neuen Bänke sollen mobil, bequem und behindertengerecht sein und vielleicht näher an den Altarstufen beginnen, als der jetzige Mittelblock. Es sollen möglichst keine Sitzplätze verloren gehen, das alte Taufbecken soll gut nutzbar sein.
Auf unsere Anfrage, ob wir den bestehenden Mittelblock wieder verwenden könnten und ein Umbau möglich wäre, meinten die Schreiner einstimmig, dass diese Arbeiten sogar mehr kosten würden, als die Neuanschaffung eines massiven Eichengestühls. Der Mittelblock ist großteils aus Weichholz gefertigt und die daraus gewonnenen Bänke wären in ca. 20 Jahren bereits wieder renovierungsbedürftig.
Hilfe fürs Sägen brauchen wir wahrscheinlich nicht. Aber die Klärung des Kirchenraumes mit der Schaffung eines Mittelganges und neuer Bänke ist mit großem finanziellem Aufwand verbunden. Sägen könnte helfen, aber „rascheln“ hilft noch mehr…
Ihr Pfarrer R. Gührer
Kontoverbindung:
Kath. Kirchenstiftung Oberelchingen
Konto:12 48 006
BLZ: 630 614 86
VR Bank Langenau
Verwendungszweck: Kirchengestühl 2011
(1) Titel eines Ende 2010 erschienen Buches
(2) Lk 22,19
(3) Der Altar ist ein Symbol für Christus. Er selbst ist Altar, Opfer und Priester. Wenigstens die Altarplatte sollte aus (Natur-)Stein bestehen und der gesamte Altar „aus passendem, würdigem und haltbarem Material“ gefertigt sein; er soll „feststehend, geweiht und umschreitbar“ sein. (Allgemeine Einführung ins römische Messbuch AEM 262 und 263)
(4) Der heutige Zelebrationsaltar ist trotz des Mittelblocks kaum näher an der Gemeinde als der Kreuzaltar an dem alten Gestühl. Ohne das Angebot der Bänke im Bereich des Mittelblocks hätte die Liturgiereform in Oberelchingen trotz Änderung der Zelebrationsrichtung eine weitere Distanzierung von Gemeinde und Zelebrant zur Folge gehabt.
(5) Der Kerkeraltar ist nicht mehr rekonstruierbar. Von ihm existieren auch keine Fotographien. Der bekleidete, fast lebensgroße Kerkerheiland steht in traurigem Zustand auf dem Dachboden, zwei kleine geschnitzte Kerkerszenen befinden sich im Archiv in besserem Zustand. Eventuell gehörte das „Elchinger Jesuskind“, eine ebenfalls kostbar bekleidete und bewegliche Statue mit ihrem Schrein, ebenfalls zu diesem Altar.
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