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Archive für 4.10.2010

Ablauf der Hochzeitsfeier (nach dem katholischen Rituale)

Das Eheversprechen kann in unterschiedlichen Gottesdienstformen gefeiert werden. Welche Form Ihnen eine möglichst schöne und geeignetete Feier ermöglicht, klären Sie bitte mit ihrem Geistlichen ab. Sie finden hier den Ablauf der Hochzeitsfeier innerhalb einer A) Wort-Gottes-Feier und einer B) Mess-Feier.

Jeder Katholik hat das Recht die Sakramente in seiner  (Wohnort-)Pfarrei zu empfangen. Wenn Sie für ihre Hochzeit eine andere Kirche und/oder einen anderen Geistlichen wählen, sind besondere Absprachen zu treffen und die Vorbereitung ist mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Pfarramt, den Geistlichen und dem Pfarramt der gewünschten Kirche und planen Sie etwas mehr Zeit für die Vorbereitung ein.

Der Ablauf der Hochzeitsfeier kann von Pfarrei zu Pfarrei variieren. Bitte informieren Sie sich auf jeden Fall bei ihrem zuständigen Pfarramt über den jeweiligen Usus.

A) Hochzeit innerhalb einer Wort-Gottes-Feier

1. Einzug in die Kirche. (*)

2. Lied zur Eröffnung (*)

3. Begrüßung

4. Kyrie (eventuell *)

5. Gloria (*)

6. Gebet (z.B.: Barmherziger Gott. Höre auf unser Gebet in dieser Stunde. Lass die Ehe, die __ und __ heute schließen, nicht nur ein Werk zweier Menschen sein, sondern ein Werk deiner Gnade und ein Bild deiner Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.)

7. Lesung (Vorgetragen von einem Familienmitglied oder Freunden. Geeignete Lesungen finden Sie in einem gesonderten Blogartikel)

8. Zwischengesang (*)

9. Evangelium und Predigt

10. Besinnliche Musik (*)

11. Trauung (!!! die Trauformel ist ein Versprechen mit rechtlichen Folgen. Aus diesem Grund kann sie nicht frei formuliert oder abgeändert werden. Vor oder nach dieser Formel können eventuell zusätzliche Texte gesprochen werden. Für Partner, die nicht an Christus, bzw. nicht an einen Gott glauben, gibt es eigene Formulierungen des Eheversprechens. Bitte fragen sie bei ihrem trauenden Geistlichen nach)    

Fragen an den Bräutigam. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deiner Braut __ den Bund der Ehe zu schließen?” Bräutigam: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deine Frau lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens?” Bräutigam: “Ja.”    Fragen an die Braut. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deinem Bräutigam __ den Bund der Ehe zu schließen? Braut: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deinen Mann lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage seines Lebens?” Braut: “Ja.”   Fragen an beide Brautläute: Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott euch schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?” Beide: “Ja.” Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?” Beide: “Ja.”

Dann folgt die Segnung der Ringe und das Eheversprechen: Priester/Diakon: “So schließt jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem ihr das Vermählungswort sprecht. Dann steckt einander den Ring der Treue an.” Bräutigam: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens. (Er nimmt den Ring und steckt ihn der Braut an den Ringfinger) Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.” Braut: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.” (Sie nimmt den Ring und steckt ihn dem Bräutigam an den Ringfinger) “Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

(Alternativ gibt es auch eine Form bei der die Brautleute nur “Ja” zu sagen haben)

Das Eheversprechen wird nun vom Priester/Diakon bestätigt. Dabei werden die Hände des Brautpaares mit der Stola umwickelt. Die Trauzeugen werden genannt und zu “Zeugen dieses heiligen Bundes” genommen.

12. Besinnliche/feierliche Musik (*)

13. Die Hochzeitskerze wird entzündet

14. Der Priester/Diakon spricht den Segen über das Brautpaar

15. Fürbitten

16. Vater unser, Friedensgruß (*)

17. Schlussgebet (z.B.: “Wir danken dir, Herr, unser Gott, dass du __ und __ füreinander erschaffen und heute im Sakrament der Ehe unauflöslich verbunden hast. Bleibe der Gott ihres Lebens und ihrer Liebe. Gib, dass sie in ihrer Ehe einander mit deiner Freude beschenken und in deinem Frieden leben dürfen von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen”)

18. Schlusssegen

19. Feierlicher Auszug (*)

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B) Hochzeit innerhalb einer Messfeier

1. Einzug in die Kirche. (*)

2. Lied zur Eröffnung (*)

3. Begrüßung

4. Kyrie (eventuell *)

5. Gloria (*)

6. Gebet (z.B.: Barmherziger Gott. Höre auf unser Gebet in dieser Stunde. Lass die Ehe, die __ und __ heute schließen, nicht nur ein Werk zweier Menschen sein, sondern ein Werk deiner Gnade und ein Bild deiner Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.)

7. Lesung (Vorgetragen von einem Familienmitglied oder Freunden. Geeignete Lesungen finden Sie in einem gesonderten Blogartikel)

8. Zwischengesang (*)

9. Evangelium und Predigt

10. Besinnliche Musik (*)

11. Trauung (!!! die Trauformel ist ein Versprechen mit rechtlichen Folgen. Aus diesem Grund kann sie nicht frei formuliert oder abgeändert werden. Vor oder nach dieser Formel können eventuell zusätzliche Texte gesprochen werden. Für Partner, die nicht an Christus, bzw. nicht an einen Gott glauben, gibt es eigene Formulierungen des Eheversprechens. Bitte fragen sie bei ihrem trauenden Geistlichen nach)    

Fragen an den Bräutigam. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deiner Braut __ den Bund der Ehe zu schließen?” Bräutigam: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deine Frau lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens?” Bräutigam: “Ja.”    Fragen an die Braut. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deinem Bräutigam __ den Bund der Ehe zu schließen? Braut: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deinen Mann lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage seines Lebens?” Braut: “Ja.”   Fragen an beide Brautläute: Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott euch schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?” Beide: “Ja.” Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?” Beide: “Ja.”

Dann folgt die Segnung der Ringe und das Eheversprechen: Priester/Diakon: “So schließt jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem ihr das Vermählungswort sprecht. Dann steckt einander den Ring der Treue an.” Bräutigam: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens. (Er nimmt den Ring und steckt ihn der Braut an den Ringfinger) Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.” Braut: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.” (Sie nimmt den Ring und steckt ihn dem Bräutigam an den Ringfinger) “Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

(Alternativ gibt es auch eine Form bei der die Brautleute nur “Ja” zu sagen haben)

Das Eheversprechen wird nun vom Priester/Diakon bestätigt. Dabei werden die Hände des Brautpaares mit der Stola umwickelt. Die Trauzeugen werden genannt und zu “Zeugen dieses heiligen Bundes” genommen.

12. Besinnliche/feierliche Musik (*)

13. Die Hochzeitskerze wird entzündet

14. Der Priester/Diakon spricht den Segen über das Brautpaar

15. Gabenbereitung (*)

16. Sanctus (*) (Das Lied zum Sanctus muss ein “Heilig-Lied” sein, da es einen festen Teil der Eucharistie, das Sanctusgebet, ersetzt)

17. Eucharistisches Hochgebet (Wandlung)

18. Vater unser und Friedensgruss

19. Agnus Dei (*)

20. Kommunionfeier (*)

21. Danklied/Meditation/Gebet (*)

22. Schlussgebet (siehe 16. oben)

23. Schlusssegen

24. Feierlicher Auszug (*)

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Zu allen mit einem (*) gekennzeichneten Stellen, kann Musik eingebaut werden, bzw. ist ein Lied vorgesehen.

Ablauf der Tauffeier (nach dem katholischen Rituale)

Die Tauffeier kann von Pfarrei zu Pfarrei leicht variieren. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Taufpfarrei nach dem dortigen Usus!

In der Regel besorgen die Eltern Taufkleid, Taufkerze und eventuell Musiker (nach Rücksprache mit dem taufenden Priester/Diakon, bzw. dem Team in der Pfarrei)

Ablauf

1. Station: Kirchenportal. (Ein Kircheneintritt wird gefeiert. Das Gebäude der Kirche ist ein steingewordenes Symbol für die Gemeinde die sich hier versammelt um Gottesdienst zu feiern. Der Täufling wird in diese Gemeinschaft aufgenommen und bei dieser Symbolhandlung in die Kirche, in die Gemeinschaft hereingeholt)

1.1. Fragen an die Eltern und Paten (Frage nach dem oder den Namen, nach dem Taufwunsch und der Bereitschaft das Kind im Glauben zu erziehen. Je nach Wunsch kann der Taufspruch hier eingefügt werden)

1.2. Gebet um Gottes Beistand für uns, damit wir gute Begleiter auf dem Weg des Kindes zum Glauben sind

1.3. Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes durch Priester/Diakon, Eltern und Paten (Geschwister, etc.)

1.4. Gebet zum Eintritt in die Kirche: “…öffne N. die Tür in die heilige Kirche…”

Möglichkeit für ein Instrumentalmusik oder Chor und/oder anschließend Gemeindelied 

2. Station: Wortgottesdienst

2.1. Lesung (z.B. Mk 10,13-16)

2.2. Anrufung der Heiligen (besonders der Namenspatrone des Kindes und der Familienmitglieder -bitte selber nachforschen!

2.3. Fürbitten (Eltern, Paten und/oder Familienmitgleider bitten Gott für das Kind/die Kinder, für die Familie und die Welt in der die Kinder aufwachsen. Die letzte Fürbitte kann für verstorbene Familienmitglieder sein. Die Anzahl der Fürbitten kann variieren; ca. 4 - max. 10)

2.4. Gebete des Priesters/Diakons zum Schutz vor dem Bösen und Handauflegung

Möglichkeit für ein Lied oder Musik

3. Station: Tauffeier

3.1. (außer in der Osterzeit) Lobpreis und Anrufung Gottes über dem Wasser

3.2. Absage vom Bösen und Glaubensbekenntnis

3.3. TAUFE (wenn möglich sollte die Mutter das Kind bei der Übergießung des Wassers halten. Sie hat dem Kind das irdische Leben geschenkt, sie ist auch jetzt ganz nah, wenn ihr Kind die Taufe empfängt)

3.4. Ausdeutende Riten (die Taufe, das dreimalige Übergießen des Wassers mit der Nennung des Namens des Kindes und der Dreifaltigkeit ist eine schlichte und fast unscheinbare Handlung. Mit den folgenden Riten wird deutlichgemacht, was in der Taufe Großes geschehen ist) Salbung mit dem Heiligen Chrisam (das Wort Christ bedeutet Gesalbter. Christus heißt “der Gesalbte” in der griechischen Sprache - Messias im Hebräischen. Chrisam ist das hl. Salböl der Kirche; das Öl der Priester, Könige und Propheten). Taufkleid (Wenn kein Familientaufkleid vorhanden ist, wenden Sie sich bitte an den taufenden Pfarrer/Diakon, bzw. das Vorbereitungsteam). Taufkerze (Wird vom Vater an der Osterkerze angezündet. Die Osterkerze repräsentiert Jesus Christus, mit dem Licht und Wärme in eine dunkle und kalte Welt gekommen sind. Der Vater soll seinem Kind ein Vorbild im Leben sein). Effata-Ritus (”N., der Herr lasse dich heranwachsen, und wie er mit dem Ruf “Effata” dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes.”)

Möglichkeit für ein Lied oder Musik

4. Abschluss

4.1. Gebetseinladung zum Vater unser

4.2. Segen über die Mutter, den Vater, die Paten und alle Mitfeiernden

(4.3. Bitte um Marias Beistand vor einem Muttergottes-Bildnis)

Möglichkeit für ein Lied oder Musik (z.B. Großer Gott, GL 257)

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