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Archive für Oktober 2010

Adventkonzert 5.12.2010, 16.00 Uhr: Alpenländischer Advent

Sonntag, 5. Dezember 2010, 16.00 Uhr

Klosterkirche Oberelchingen

Alpenländischer Advent

‘Koi Angscht’, sait dr Engl

 

Saitenmusik Kronwitter

Einharter Dreigesang

Franz Wohlfahrt, Mundartrezitation
Kartenvorverkauf:

Neu-Ulmer Zeitung Kartenservice: 0731/7071-11

Ulm: Traffiti - Im Servicecenter Neue Mitte Tel: 0731/1662120

und bei allen weiteren Reservix-Vorverkaufstellen

Internet: www.reservix.de

Tageskasse und Einlass ab 15.00 Uhr

 

Die Klosterkirche Oberelchingen ist am Sonntag, den 5. Dezember (2. Advent), 16.00 Uhr wieder Ort eines besonderen Konzertes. Erleben Sie in der stimmungsvollen Atmosphäre der berühmten Barockkirche ein alpenländisches Adventskonzert. Traditionelle Adventslieder aus dem Allgäu und aus Oberschwaben singt der Einharter Dreig’sang. Die manchmal schon in Vergessenheit geratenen heimischen Volks- und Krippenlieder werden durch diesen Frauendreigesang zu einem reinen Wohlklang. In der Besetzung Hackbrett, Zither, Harfe, Kontrabass und steirische Harmonika gehört die Saitenmusik Kronwitter zu den bekanntesten Vertretern ihres Faches. Das Ensemble ist durch zahlreiche Konzerte im Raum Allgäu und Schwaben bekannt. Mit authentischer und feiner Stubenmusik vervollständigt sie dieses stimmungsvolle Konzert. 

 

Zwischen die musikalischen Beiträge streut der Autor und Liedermacher Franz Wohlfahrt seine einfühlsamen und froh machenden Gedichte und Texte in schwäbischer Mundart, die er zum Teil in seinen beiden Büchern “In d’Nacht nei losa ond em Schtern folga”, sowie “Koi Angscht”, sait dr Engl,  “Friede auf Erden” herausbrachte. Dabei führt er die Zuhörer über die Zeiten hinweg bis nach Bethlehem und lässt sie als suchende Hirten ihre eigene, gegenwärtige, friedfertige Weihnacht finden.

Neujahrskonzert im Glanz von Orgel und Trompete. 2. Januar 2011 16:00 Uhr

Sonntag, 02. 01. 2011, 16.00 Uhr
Klosterkirche Oberelchingen
Festliches
Neujahrskonzert
im Glanz von Trompete
und
Orgel
Prof. Claude Rippas (Zürich),
Trompete
KMD Friedrich Fröschle (Ulm),
Orgel
präsentieren an den beiden Orgeln der berühmten
Barockkirche
glanzvolle Trompetenkonzerte, virtuose Orgelwerke
und meditative Gospel

Ulm: Südwest-Presse Kartenservice
diagonale Tel: 0731/156-855
Ulm: Traffiti - Im Servicecenter Neue
Mitte
Tel: 0731/967070
Neu-Ulmer Zeitung Kartenservice Tel:
0731/7071-11

Einlass und Tageskasse ab 15.00 Uhr

r.i.p. prof. James McEvoy (+ 2.10.2010)

“das drama der menschheit wird mit jedem kind neu geboren” (james mcEvoy).

er war ein pan tau, der durch sein wesen und mit seinem intellekt berge versetzen konnte und brücken schlagen zwischen fernen welten. als ich vor jahren meine ersten schritte über den campus von maynooth wagte - einige tage vor semesterbeginn - da stand er plötzlich vor mir und fragte wer und was ich bin und antwortete meinem akzent entsprechend in meiner sprache. “ich unterrichte hier philosophie”, sagte er bescheiden, “und würde mich freuen, wenn wir uns in einem kurs wiedersehen”.

im master-seminar zitierte er nietzsche aus dem kopf in deutsch, platon in griechisch, montaigne in französisch. von nietzsche musste ich ihm eine cd besorgen. musik, vom “ketzer” selbst komponiert. er mochte ihn nicht. den religionskritikern unter den philosophen ordnete er sinnesorgane zu: nietzsche war der philosoph der nase, denn dieser roch im heiligsten noch den teufel…

er war leise in der welt, aber er sagte was zu sagen war. er gab richtung und halt und auch die freiheit ganz anderes zu tun. james mcEvoy war ein mann der mit wenigen worten und gesten viel sagen konnte. mehr als es bedurfte gab er nicht von sich. er war ein gentleman der sich mit dem mann von der straße ebenso austauschen konnte wie mit dem kontrahenten am tisch der professoren.

staunen und freude waren für ihn wichtig. es schmerzte ihn wenn er sah wie menschen die schnelle befriedigung suchten, “fun” mit “joy” verwechselten und alles nur noch “fast” gehen musste: “fast food, fast sex, fast liturgy…”. in diese neue welt passte auch die passionsfrömmigkeit nicht mehr, mit der, wie er sagte, alle spiritualität steht und fällt.

pan tau streicht an seinem hut und verschwindet. aber er hinterlässt ein bischen zauber in der welt. james mcEvoy auch: er polterte nicht in der welt, aber er hintelässt mit seinen leisen worten rettungsinseln für den fall, dass es um uns herum zu schnell wird.

Marguerite Porete: Aufbruch als Ausbruch


Aufbruch als Ausbruch

Marguerite Poretes mystisches Werk „Mirouer“ als Zeugnis einer Reaktion intellektueller Frauen auf den Bildungsausschluss im 13. Jahrhundert


Gliederung

1.  Einleitung und These

 

2. Marguerite, ihre Zeit, ihre Person und ihr Werk „Mirouer“               

 

2.1.Die Zeit des religiösen Aufbruchs                                       

 

2.2.Rekonstruktion der Biographie Marguerites                                  

 

2.3.Der Spiegel der einfachen Seelen                 

3.      Aufbruch als Ausbruch

3.1.Marguerite als intellektuelle Theologin     

3.1.1.      Kenntnis von anderen Theologen               

3.1.2.      Wertschätzung für die Erkenntniskraft

3.2. Aversion gegen Gelehrsamkeit und Wissenschaft

3.3. Verbindung zu und Einfluss auf Meister Eckhart

4.      Zusammenfassung und Ausblick

 

1.       Einleitung und These

2010, zum 700. Todesjahr Marguerite Poretes, erschienen zahlreiche Artikel über ihr Leben und Werk. Der „Spiegel der einfachen Seelen“ in der Übersetzung von Louise Gnädinger, der lange vergriffen war, erfuhr einen Nachdruck und gut 10 Jahre nach der richtungsweisenden Dissertation Irene Leichts über die spätmittelalterliche Mystikerin und ihr Werk, widmete sich Barbara Hahn-Jooß dem Spiegel in einer vertiefenden theologischen Dissertation.

Allen Autorinnen und Autoren, weit über den deutschsprachigen Horizont hinaus, ist gemeinsam die Anerkennung Marguerites als eigenständige und selbstbewusste Denkerin und Theologin, die ihre Lehre konsequent bis in den Tod vertritt. Ihre starke Haltung gegenüber den Hierarchien ihrer Zeit, vor allem dem Bündnis von Kirche und Staat, wie es sich im Inquisitionsprozess darstellt, lässt sie als eine herausragende Frauengestalt im Gegenüber der von Männern diktierten Ordnung erscheinen. In der Regel wird sie als standhafte Frau interpretiert, die sich von den Männern ihrer Zeit nicht zum Schweigen bringen ließ. Ihr Leben und Sterben wird darum oft schablonenhaft dargestellt und durch den heute oft verklärenden oder verzerrenden Blick auf das Mittelalter verstellt. Umso interessanter ist eine Analyse ihres Werkes, das uns als einzig sichere und authentische Quelle ihren Motiven näher bringt.     

Ihre mystische Lehre, welche die Seele wieder zurückführt zu ihrem Ursprung in Gott und dabei alle Äußerlichkeiten, Strukturen und Bindungen hinter sich lässt und für nichtig erklärt, ist in einer sorgfältigen lateinischen Edition von Paul Verdeyen von 1986 im Corpus Christianorum enthalten[1] und in viele neue Sprachen übersetzt und erläutert worden. Die Grundlagen für eine konsequente Erforschung des Mirouer sind somit gegeben.

Immer noch unzureichend beantwortet ist die Frage nach Grund und Ursache für die mystische Lehre, die Marguerite auch mit den anderen Mystikerinnen ihrer Zeit verbindet. Im 13. Jahrhundert erfuhr die Mystik eine schlagartige Verbreitung in allen Gebieten des damaligen Deutschen Reiches, besonders aber entlang des unteren Rheins. Was allgemein als religiöser Aufbruch angesehen wird, kann aber durchaus als ein Ausbruch aus den Zwängen einer Gesellschaft gesehen werden, die sich gerade erst zu Lebzeiten Marguerites, also im Übergang vom Hoch- ins Spätmittelalter, ausformte.

Obwohl Simone de Beauvoir bereits 1949 in ihrem Buch „Le Deuxième Sexe“ die Mystikerin allgemein und damit die weibliche Mystik überhaupt als Ausbruchversuch der Frau aus den ihr von außen auferlegten Zwängen benannt hat,[2] wurde diese These weder von Beauvoir noch von Leicht, die ihre Dissertation selbst als ein Werk der feministischen Theologie beschreibt, aufgegriffen oder weitergeführt. Dass die Verurteilung und Hinrichtung Marguerites und ihres Werkes unschwer im Kontext der Unterdrückung der Frau zu lesen ist, wird in den meisten Veröffentlichungen sehr deutlich. Was aber veranlasste die Begine aus Valenciennes dazu ein Buch zu schreiben, das für die damalige Ordnung scheinbar so gefährlich war, bzw. was in ihrem Werk war dermaßen anstößig, dass sie dafür in den Tod ging?

Für ein besseres Verständnis der Frage, ob der religiöse Aufbruch seit der Wende vom Hoch- zum Spätmittelalter ein Ausbruch, insbesondere der Frauen war, werden zunächst in gebotener Kürze die Umstände genannt, die zur Aufbruchsbewegung führten und ebenso die z.T. bis heute nachwirkenden Frömmigkeitsformen, die daraus entstanden sind.

Im Blick auf Marguerite und den „Mirouer“ ist also zu fragen, ob die spätmittelalterliche Mystik[3] eine ursprünglich typische weibliche Frömmigkeitsform war, und ob die Autorin unter den durchaus vielen anderen eine besondere Rolle einnimmt.

Weiter ist zu fragen, was als Ursache für das Aufkommen dieser weiblichen Mystik im Spätmittelalter ausschlaggebend war, bzw. was für Anhaltspunkte diesbezüglich in den mystischen Schriften der Frauen, insbesondere im „Mirouer“, zu finden sind.

Eine weitere Frage ist, wo die Berührungspunkte einer typisch weiblichen Frömmigkeitslehre mit den männlichen Theologen der damaligen Zeit liegen, bzw. ob sich Indizien finden lassen, welche die Mystik als eine ursprünglich weibliche Bewegung in eine allgemeine, also auch für Männer interessante Frömmigkeitsform transformiert haben und ob diese an einzelnen Personen festzumachen sind.

So könnte ein neues Bild der spätmittelalterlichen Frömmigkeitsbewegung entstehen, das die Mystik als ursprünglich und typisch weibliches Phänomen beschreibt, in dem die Frauen mehr oder weniger unbewusst auf den Bildungsausschluss ihrer Zeit reagierten. Nur mit wenig zeitlicher Verzögerung  wurde diese spirituelle Lehre durch Schlüsselfiguren und leichte Akzentverschiebung auch für Männer als individuelle Frömmigkeitsform attraktiv. Der Ursprung im weiblichen Protest wurde damit schnell nivelliert…

….

DEMNÄCHST ALS PRINT VERÖFFENTLICHT.

Ablauf der Hochzeitsfeier (nach dem katholischen Rituale)

Das Eheversprechen kann in unterschiedlichen Gottesdienstformen gefeiert werden. Welche Form Ihnen eine möglichst schöne und geeignetete Feier ermöglicht, klären Sie bitte mit ihrem Geistlichen ab. Sie finden hier den Ablauf der Hochzeitsfeier innerhalb einer A) Wort-Gottes-Feier und einer B) Mess-Feier.

Jeder Katholik hat das Recht die Sakramente in seiner  (Wohnort-)Pfarrei zu empfangen. Wenn Sie für ihre Hochzeit eine andere Kirche und/oder einen anderen Geistlichen wählen, sind besondere Absprachen zu treffen und die Vorbereitung ist mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Pfarramt, den Geistlichen und dem Pfarramt der gewünschten Kirche und planen Sie etwas mehr Zeit für die Vorbereitung ein.

Der Ablauf der Hochzeitsfeier kann von Pfarrei zu Pfarrei variieren. Bitte informieren Sie sich auf jeden Fall bei ihrem zuständigen Pfarramt über den jeweiligen Usus.

A) Hochzeit innerhalb einer Wort-Gottes-Feier

1. Einzug in die Kirche. (*)

2. Lied zur Eröffnung (*)

3. Begrüßung

4. Kyrie (eventuell *)

5. Gloria (*)

6. Gebet (z.B.: Barmherziger Gott. Höre auf unser Gebet in dieser Stunde. Lass die Ehe, die __ und __ heute schließen, nicht nur ein Werk zweier Menschen sein, sondern ein Werk deiner Gnade und ein Bild deiner Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.)

7. Lesung (Vorgetragen von einem Familienmitglied oder Freunden. Geeignete Lesungen finden Sie in einem gesonderten Blogartikel)

8. Zwischengesang (*)

9. Evangelium und Predigt

10. Besinnliche Musik (*)

11. Trauung (!!! die Trauformel ist ein Versprechen mit rechtlichen Folgen. Aus diesem Grund kann sie nicht frei formuliert oder abgeändert werden. Vor oder nach dieser Formel können eventuell zusätzliche Texte gesprochen werden. Für Partner, die nicht an Christus, bzw. nicht an einen Gott glauben, gibt es eigene Formulierungen des Eheversprechens. Bitte fragen sie bei ihrem trauenden Geistlichen nach)    

Fragen an den Bräutigam. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deiner Braut __ den Bund der Ehe zu schließen?” Bräutigam: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deine Frau lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens?” Bräutigam: “Ja.”    Fragen an die Braut. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deinem Bräutigam __ den Bund der Ehe zu schließen? Braut: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deinen Mann lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage seines Lebens?” Braut: “Ja.”   Fragen an beide Brautläute: Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott euch schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?” Beide: “Ja.” Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?” Beide: “Ja.”

Dann folgt die Segnung der Ringe und das Eheversprechen: Priester/Diakon: “So schließt jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem ihr das Vermählungswort sprecht. Dann steckt einander den Ring der Treue an.” Bräutigam: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens. (Er nimmt den Ring und steckt ihn der Braut an den Ringfinger) Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.” Braut: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.” (Sie nimmt den Ring und steckt ihn dem Bräutigam an den Ringfinger) “Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

(Alternativ gibt es auch eine Form bei der die Brautleute nur “Ja” zu sagen haben)

Das Eheversprechen wird nun vom Priester/Diakon bestätigt. Dabei werden die Hände des Brautpaares mit der Stola umwickelt. Die Trauzeugen werden genannt und zu “Zeugen dieses heiligen Bundes” genommen.

12. Besinnliche/feierliche Musik (*)

13. Die Hochzeitskerze wird entzündet

14. Der Priester/Diakon spricht den Segen über das Brautpaar

15. Fürbitten

16. Vater unser, Friedensgruß (*)

17. Schlussgebet (z.B.: “Wir danken dir, Herr, unser Gott, dass du __ und __ füreinander erschaffen und heute im Sakrament der Ehe unauflöslich verbunden hast. Bleibe der Gott ihres Lebens und ihrer Liebe. Gib, dass sie in ihrer Ehe einander mit deiner Freude beschenken und in deinem Frieden leben dürfen von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen”)

18. Schlusssegen

19. Feierlicher Auszug (*)

***    ***   

—————————————————————————————————

***    ***

B) Hochzeit innerhalb einer Messfeier

1. Einzug in die Kirche. (*)

2. Lied zur Eröffnung (*)

3. Begrüßung

4. Kyrie (eventuell *)

5. Gloria (*)

6. Gebet (z.B.: Barmherziger Gott. Höre auf unser Gebet in dieser Stunde. Lass die Ehe, die __ und __ heute schließen, nicht nur ein Werk zweier Menschen sein, sondern ein Werk deiner Gnade und ein Bild deiner Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.)

7. Lesung (Vorgetragen von einem Familienmitglied oder Freunden. Geeignete Lesungen finden Sie in einem gesonderten Blogartikel)

8. Zwischengesang (*)

9. Evangelium und Predigt

10. Besinnliche Musik (*)

11. Trauung (!!! die Trauformel ist ein Versprechen mit rechtlichen Folgen. Aus diesem Grund kann sie nicht frei formuliert oder abgeändert werden. Vor oder nach dieser Formel können eventuell zusätzliche Texte gesprochen werden. Für Partner, die nicht an Christus, bzw. nicht an einen Gott glauben, gibt es eigene Formulierungen des Eheversprechens. Bitte fragen sie bei ihrem trauenden Geistlichen nach)    

Fragen an den Bräutigam. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deiner Braut __ den Bund der Ehe zu schließen?” Bräutigam: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deine Frau lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens?” Bräutigam: “Ja.”    Fragen an die Braut. Priester/Diakon: “__, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit deinem Bräutigam __ den Bund der Ehe zu schließen? Braut: “Ja.” Priester/Diakon: “Willst du deinen Mann lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage seines Lebens?” Braut: “Ja.”   Fragen an beide Brautläute: Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott euch schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?” Beide: “Ja.” Priester/Diakon: “Seid ihr beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?” Beide: “Ja.”

Dann folgt die Segnung der Ringe und das Eheversprechen: Priester/Diakon: “So schließt jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem ihr das Vermählungswort sprecht. Dann steckt einander den Ring der Treue an.” Bräutigam: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens. (Er nimmt den Ring und steckt ihn der Braut an den Ringfinger) Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.” Braut: ” __, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.” (Sie nimmt den Ring und steckt ihn dem Bräutigam an den Ringfinger) “Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

(Alternativ gibt es auch eine Form bei der die Brautleute nur “Ja” zu sagen haben)

Das Eheversprechen wird nun vom Priester/Diakon bestätigt. Dabei werden die Hände des Brautpaares mit der Stola umwickelt. Die Trauzeugen werden genannt und zu “Zeugen dieses heiligen Bundes” genommen.

12. Besinnliche/feierliche Musik (*)

13. Die Hochzeitskerze wird entzündet

14. Der Priester/Diakon spricht den Segen über das Brautpaar

15. Gabenbereitung (*)

16. Sanctus (*) (Das Lied zum Sanctus muss ein “Heilig-Lied” sein, da es einen festen Teil der Eucharistie, das Sanctusgebet, ersetzt)

17. Eucharistisches Hochgebet (Wandlung)

18. Vater unser und Friedensgruss

19. Agnus Dei (*)

20. Kommunionfeier (*)

21. Danklied/Meditation/Gebet (*)

22. Schlussgebet (siehe 16. oben)

23. Schlusssegen

24. Feierlicher Auszug (*)

***

Zu allen mit einem (*) gekennzeichneten Stellen, kann Musik eingebaut werden, bzw. ist ein Lied vorgesehen.

Ablauf der Tauffeier (nach dem katholischen Rituale)

Die Tauffeier kann von Pfarrei zu Pfarrei leicht variieren. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Taufpfarrei nach dem dortigen Usus!

In der Regel besorgen die Eltern Taufkleid, Taufkerze und eventuell Musiker (nach Rücksprache mit dem taufenden Priester/Diakon, bzw. dem Team in der Pfarrei)

Ablauf

1. Station: Kirchenportal. (Ein Kircheneintritt wird gefeiert. Das Gebäude der Kirche ist ein steingewordenes Symbol für die Gemeinde die sich hier versammelt um Gottesdienst zu feiern. Der Täufling wird in diese Gemeinschaft aufgenommen und bei dieser Symbolhandlung in die Kirche, in die Gemeinschaft hereingeholt)

1.1. Fragen an die Eltern und Paten (Frage nach dem oder den Namen, nach dem Taufwunsch und der Bereitschaft das Kind im Glauben zu erziehen. Je nach Wunsch kann der Taufspruch hier eingefügt werden)

1.2. Gebet um Gottes Beistand für uns, damit wir gute Begleiter auf dem Weg des Kindes zum Glauben sind

1.3. Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes durch Priester/Diakon, Eltern und Paten (Geschwister, etc.)

1.4. Gebet zum Eintritt in die Kirche: “…öffne N. die Tür in die heilige Kirche…”

Möglichkeit für ein Instrumentalmusik oder Chor und/oder anschließend Gemeindelied 

2. Station: Wortgottesdienst

2.1. Lesung (z.B. Mk 10,13-16)

2.2. Anrufung der Heiligen (besonders der Namenspatrone des Kindes und der Familienmitglieder -bitte selber nachforschen!

2.3. Fürbitten (Eltern, Paten und/oder Familienmitgleider bitten Gott für das Kind/die Kinder, für die Familie und die Welt in der die Kinder aufwachsen. Die letzte Fürbitte kann für verstorbene Familienmitglieder sein. Die Anzahl der Fürbitten kann variieren; ca. 4 - max. 10)

2.4. Gebete des Priesters/Diakons zum Schutz vor dem Bösen und Handauflegung

Möglichkeit für ein Lied oder Musik

3. Station: Tauffeier

3.1. (außer in der Osterzeit) Lobpreis und Anrufung Gottes über dem Wasser

3.2. Absage vom Bösen und Glaubensbekenntnis

3.3. TAUFE (wenn möglich sollte die Mutter das Kind bei der Übergießung des Wassers halten. Sie hat dem Kind das irdische Leben geschenkt, sie ist auch jetzt ganz nah, wenn ihr Kind die Taufe empfängt)

3.4. Ausdeutende Riten (die Taufe, das dreimalige Übergießen des Wassers mit der Nennung des Namens des Kindes und der Dreifaltigkeit ist eine schlichte und fast unscheinbare Handlung. Mit den folgenden Riten wird deutlichgemacht, was in der Taufe Großes geschehen ist) Salbung mit dem Heiligen Chrisam (das Wort Christ bedeutet Gesalbter. Christus heißt “der Gesalbte” in der griechischen Sprache - Messias im Hebräischen. Chrisam ist das hl. Salböl der Kirche; das Öl der Priester, Könige und Propheten). Taufkleid (Wenn kein Familientaufkleid vorhanden ist, wenden Sie sich bitte an den taufenden Pfarrer/Diakon, bzw. das Vorbereitungsteam). Taufkerze (Wird vom Vater an der Osterkerze angezündet. Die Osterkerze repräsentiert Jesus Christus, mit dem Licht und Wärme in eine dunkle und kalte Welt gekommen sind. Der Vater soll seinem Kind ein Vorbild im Leben sein). Effata-Ritus (”N., der Herr lasse dich heranwachsen, und wie er mit dem Ruf “Effata” dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, dass du sein Wort vernimmst und den Glauben bekennst zum Heil der Menschen und zum Lobe Gottes.”)

Möglichkeit für ein Lied oder Musik

4. Abschluss

4.1. Gebetseinladung zum Vater unser

4.2. Segen über die Mutter, den Vater, die Paten und alle Mitfeiernden

(4.3. Bitte um Marias Beistand vor einem Muttergottes-Bildnis)

Möglichkeit für ein Lied oder Musik (z.B. Großer Gott, GL 257)

Evensong. Abendlob in der Tradition der Anglikanischen Kirche am 3.10.2010 um 19.00 Uhr

Am 3. Oktober 2010 feiern wir in der Klosterkirche Oberelchingen einen Evensong, ein Abendlob in der Tradition der Anglikanischen Kirche. Die Evensingers aus Augsburg und Landsberg (www.evensingers.de) werden dieses Abendgebet mit Werken von Roy Ringwald (Precious Lord), William Byrd (Haec Dies), John Rutter (Open thou mine eyes) und Kirke Mechem (Island in Space) gestalten.
Mit dem Evensong heißen die katholischen Gemeinden von Elchingen den neuen Pfarrer der evangelischen Schwestergemeinde, Herrn Burmann, herzlich Willkommen! Pfarrer Burmann wird in diesem feierlichen Gottesdienst einen geistlichen Impuls an die Besucher richten.

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