Sie befinden sich aktuell in den ralf’s blog Blog-Archiven für den folgenden Tag 23.8.2009.
- a kunst und versuche (49)
- b Gottesdienste in der Klosterkirche (3)
- b Oberelchingen (12)
- c Fundgrube Textschätze (89)
- f Stoff (5)
- g Leben und Gedanken (117)
- g ME (7)
- g Sonn- u Feiertagsgedanken (22)
- Kirchenkonzerte und Kutlur in der Klosterkirche (10)
- l lieblings… (13)
- Laden (3)
- m märchen und geschichten (4)
- s Hochzeit (7)
- s Taufe (2)
- t nicht vergessen (1)
- Uncategorized (12)
- was einem sonst so über den weg springt (12)
- x MARKTOBERDORFER BIBEL (5)
- z DISS (36)
- 12.9.2011: Schokoladenkuchen (Nirin)
- 5.8.2011: Alte Bilder und Stiche von Oberelchingen
- 12.7.2011: Vorschläge für Lesungen beim Hochzeitsgottesdienst
- 4.7.2011: Sommerliches Konzert am 15. August in Oberelchingen
- 4.7.2011: Orgelkonzert 10. Juli 2011, 18.00 Uhr - Marc Vonau an der Steinmeyer-Orgel Oberelchingen
- 24.6.2011: Oberelchingen 1928
- 7.4.2011: Engel können fliegen...
- 5.4.2011: italienische seide und irischer tweed
- 4.4.2011: Gebete
- 28.3.2011: Ratschläge an Geistliche - und eigentlich an alle Menschen
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
Archive für 23.8.2009
mädchen im atelier
23.8.2009 by admin.
eine mutter nimmt ihre kleine tochter mit ins atelier einer befreundeten bildhauerin. diese arbeitet gerade an einem grossen steinblock und hat die ersten trümmer abgehauen. fasziniert schaut die kleine besucherin den groben block an.
nach drei wochen darf sie wieder mit ihrer mutter die künstlerin besuchen. diese hat ihr werk nun vollendet und vor den besuchern steht ein anmutiger löwe aus stein.
da fragt die kleine die bildhauerin erstaunt: WOHER WUSSTEST DU, DASS ER DA DRINNEN WAR?
Geschrieben in a kunst und versuche, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »
gedanken zum leid (fest der 7schmerzen)
23.8.2009 by admin.
“`1968 starb in einer Pariser Klinik der französische Kardinal Pierre Veuillot, Erzbischof von Paris, im Alter von 55 Jahren. Veuillots Agonie war lang und furchtbar, sie dauerte drei Monate. Sterbend hat Veuillot - gleichsam als Testament - seinem Freund dem Bischof Lallier, folgendes anvertraut: ” Wir verstehen es meisterhaft, schöne Sätze über das Leiden zu machen. Auch ich habe übers Leiden in ergreifenden Worten gepredigt. Sagen Sie den Priestern, sie sollen lieber schweigen; wir wissen nämlich nicht, was Leiden heißt. Als ich dies einsehen musste, habe ich nur noch geweint.´
Diese Mahnung des sterbenden Kardinals vor Augen fordert P. Johannes `die Gesunden und Glücklichen´ auf, über das Leiden nachzudenken. `Dieses Nachdenken über das Leiden, solange wir gesund und glücklich sind, ist nicht unwichtig. Es kann uns in der Nacht des existentiellen Leidens eine Hilfe werden, unser Leiden aufzuarbeiten und in unser Leben zu integrieren; mag dann auch bei diesem schmerzlichen Lebensprozess manches von unserem scheinbar so sicheren theologischen Wissen über das Leiden sich als unbrauchbar erweisen´.
P. Johannes zitiert hierzu den Psychotherapeuten und Theologen Eilbach: `Es ist eine sattsam bekannte Tatsache, dass in Krisenzeiten kaum neue Inhalte erlernt werden können, sondern dasss das trägt, was im Leben angeeignet wurde und sich auch dort schon als lebensbestimmendes Wort bewährt hat.´
Am 14. September gedenkt die Kirche der Auffindung des Heiligen Kreuzes unseres Erlösers, einen Tag darauf, dem 15. September der Schmerzen Mariens. Beide Tage können Anlass sein, als `Gesunde und Glückliche´ das Leiden und das Leidvolle unsers Lebens in den Blick zu nehmen. Sich die Frage zu stellen, was könnte es wohl sein, das mir das Kraft spendende, das Tragende sein könnte, das Untragbare und Unerträgliche des Leidens zu ertragen.”
(Aus dem Sommerbrief des MC-Präses Msgr. Gerstlacher. Er zitiert aus dem Buch von P. Johannes B. Brantschen O. Pream.: Warum lässt der gute Gott uns leiden?)
Geschrieben in g Sonn- u Feiertagsgedanken, c Fundgrube Textschätze | Drucken | Keine Kommentare »