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Archive für 31.1.2009
messgewänder. kunst und design
31.1.2009 by admin.
“die gestaltung von paramenten, besonders von caseln, ist mehr etwas für designer als für künstler - zu dieser einsicht bin ich nach vielen jahren der beschäftigung gekommen. in der liturgie darf nichts sich selber feiern: weder das gewand, noch die musik, schon gar nicht der priester oder andere beteiligten. alles muss zusammenspielen und im einen kulminieren.”
“die casel muss richtig sitzen. die modernen kragenformen sollen den dürftigen “unterbau” kaschieren - doch die kragenlose, ursprüngliche form ist unübertroffen. ein messgewand über albe und talar sitzt einfach am besten. ursprünglich war das gewand ein umhang, ein mantel im alten rom. notfalls konnte man diesen mantel aufspannen zum zelt. es war ein grosses stück stoff mit loch für den kopf - die glocke (messgewandform). dann wurde immer mehr an der seite, den ärmeln abgeschnitten. letztlich blieb nur noch der latz übrig.”
friedhelm mennekes im gespräch über die te-deum casel. februar 2008
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