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Archive für 3.1.2009

verkündigung

gedanken zum bild

verkundigung.jpg

aus einem eMail nach einer Predigt:

Nun zu meinen Überlegungen während Ihrer Bildvorstellung:
Wenn man das Bild in der Mitte teilt, entsteht links tatsächlich ein Kirchenraum. Es gibt Kirchenfenster, einen Kessel, der Weihwasser oder Weihrauch beinhalten könnte. Die Öffnung davor ist auch einem sakralen Raum entnommen. Ähnliche Bögen findet man am Fuß der Bank, auf der Maria nicht sitzt, sondern sich nur anlehnt. Die Bank mutet auch eher einer Kirchenbank an ==> Maria ist schon hineingenommen in diesen sakralen Raum.

Das Kind, das sie vom Hl. Geist eben empfangen hat, wird duch das Leuchten auf ihrem Gewand angezeigt. Legt man das Lineal an und zieht einen Strich vom “einfliegenden” Jesus hin zum Schoß Mariens und dann von dort über den glimmenden Docht weiter, landet man mitten im Fenster. Der Rauch der ausgeblasenen Kerze geht auch in die Richtung, dass das Verlöschen von der Seite Mariens her rührt. Ich hatte da ähnliche Gedanken wie Sie - weniger jedoch vom Gebet her als vielmehr, dass durch Jesus das Licht in die Welt kommt und damit kein “künstliches” Licht nicht mehr benötigt wird. Es erlischt nicht zuletzt durch den Luftzug, dem Odem Gottes, dem Wehen des Hl. Geistes bei der “Ankunft Jesu” im Schoß Mariens.

In dem Dreieck, das durch die gezeichneten Linien entsteht (eine Linie zwischen den Augen des Diakon-Engels hindurch - durch das sog. Dritte Auge) befinden sich das aufgeschlagene Buch, die Schriftrolle, die Vase mit der Lilie.

Was ich noch spontan gedeutet hätte, ist das Handtuch. Die Halterung ist ähnlich einer Tora-Rolle, das Handtuch erinnert mich an einen Jüdischen Gebetsschal. ==> Die Verheißungen des Alten Testamentes haben sich erfüllt. Interessant auch, dass dieser Gebetsschal in der Kirchenraum-Hälfte hängt.

sehenswert: tau und anderes

http://www.nesher.org/deu/tau_frm.htm

schätze

manche schätze sind überwältigend schön. die schönsten schätze aber kann man nicht besitzen. man kann sie genießen und teilen und andere lehren sie zu entdecken

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