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Oktober 2008
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Archive für Oktober 2008

kulturkampf

endlich. in all dem sumpf der unterschichtenunterhaltung, die bereits die gesamte bandbreite der fernsehprogramme einnimmt, hat endlich eine erumption stattgefunden. reich-ranicki lehnt den preis ab und findet deutliche worte. es ist gesagt. und an passender stelle. und für alle hörbar.
dazu dann dieser wunderbare artikel heute in der faz von elke heidenreich: der auftritt reich-ranickis. sie wird allerdings leider recht behalten, dass es so weiter gehen wird wie bisher. aber es ist ein aufbäumen und auch ein wachrütteln. vielleicht gehen manchen doch die augen auf und es wird ein wenig nachgedacht über die verdummung des volkes, das zur willenlosen, dumpf vor sich hinbrodelnden masse wird - oder schon ist - und sich vor jedem selbständig formulierten gedanken fürchtet: glotze an - hirn aus. ich brauch mich nicht zu schämen, denn noch nie zahlte ich dafür gebühren. es gibt bei mir kein fernsehgerät.
wie gut tun da worte im feuilleton, aus denen die leidenschaft für kultur nur so aufschäumend hervorbricht: “wie jämmerlich die dargebotenen produkte und arbeiten waren, wie jämmerlich unser fernsehen ist, wie arm, wie berblödet, wie kulturlos, wie lächerlich.” und später: “klar. der kritiker, der spielverderber ist weg, nun ziehen wir unsere hirnlose scheiße durch bis zum schluss.” natürlich ist das nicht die feine und gewähle sprache der hochkultur. aber so besteht zumindest die chance, dass eine breite mehrheit die aussage kapiert. schließlich wurde “deutschland sucht den superstar” in der gleichen veranstaltung zur besten unterhaltungssendung deutschlands gekürt. marcel reich-ranicki - heute abend hebe ich das glas auf sie! und dannach gleich noch eins auf elke heidenreich! pro sit! amen. halleluja

kapelle

die herausforderung einen historischen raum mit neuen sakral-objekten auszustatten ist mehr als anregend. hier der versuch eines modernen chorgestühls, das sich in den raum integriert, ihn ergänzt und schließlich dem besucher das gefühl vermittelt, eingepflanzt und aufgenommen zu sein von raum und liturgie.

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 leider bleibt dieser raum nur ein model.

 bilder und konzept (C) ralf gührer

Haussegnung

Haussegnung

(C) Ralf Gührer Priester (P):Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Alle (A):Amen

P: Der Friede Gottes, des Vaters, die Liebe Gottes des Sohnes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch und Allen, die hier ein- und ausgehen. A: Und mit deinem Geiste. 

P: Liebe Schwestern und Brüder, wenn wir ein Haus segnen, dann heißt das, dass wir die Türen und Tore unseres Herzens und des Hauses für Gott öffnen, damit Gott darin einzieht und wohnen bleibt. Wir schaffen damit einen geheiligten und einen heiligen Ort, an dem Menschen die Kraft und den Segen des Heiligen Geistes spüren sollen.  Der König klopft an. Wenn du Anteil an Himmel und Erde erlangen möchtest, öffne ihm Herz und Haus und lass´ den König einziehen. P: Laßt uns beten:Besuche, wir bitten dich o Gott, dieses Haus und nimm hier Wohnung. Vertreibe aus diesem Haus alles Schädliche, Feindliche und Böse. Laß deine heiligen Engel hier wohnen. Sie mögen uns beschützen und über den Frieden und das Wohlergehen aller wachen, die hier leben.Dein Segen sei immer über diesem Haus und seinen Bewohnern, durch Christus, unseren Herrn.A: Amen    

P: Gott segne dieses HausVon der einen Seite zur anderen SeiteVon der einen Mauer zur anderen MauerVon dem einen Ende bis zum anderen EndeVom Fundament bis zum GiebelVom Dachboden bist zum Keller – segne Gott dieses Haus! A: Amen  P: Gott segne die Welt und alles was in ihr ist,Gott segne die Menschen die hier leben,Gott segne die Augen und was sie sehenGott segne die Ohren und was sie hörenGott segne die Hände und was sie berühren und alles was sie tunGott segne die Stunde in der ihr am Morgen erwacht und die Stunde in der ihr euch am Abend hinlegtGott segne euer Aufstehen und euer Schlafengehen. A: Amen 

P: Das Erbarmen Gottes und der Segen seiner Hand sei innen und außen. Gott umschließe mit seinem Segen Euer Heim.Die Dreifaltigkeit sei das Schild, das Euch schützt und bewahrtDie Dreifaltigkeit schütze Eure GedankenDie Dreifaltigkeit schütze Eure TageDie Dreifaltigkeit schütze Eure NächteVor Hass, vor Schaden, vor Bosheit, vor Krankheit, vor Leid und Not.A: Amen Lesung:Lektor (L): Lesung aus der Offenbarung des Johannes.So spricht der Herr: Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.Wort des lebendigen Gottes. A: Dank sei Gott dem Herrn 

P: Komm Gott, du Schöpfer Geist, komm zu denen die dich ersehnen und erfülle Sie mit deiner Gnade. Erleuchte unseren Geist, wärme unsere Herzen, stärke uns mit deiner Kraft in unserer Schwachheit.Komm Heiliger Geist der Weisheit und der Wahrheit, Tritt ein in unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe! A: Amen Segnungen des Eingangs 

Bewohner (B): Herr, unser Gott, du Geist von Haus und HerdUnsere Freude und unser göttlicher Gast,der Du Liebe und Heiterkeit bringst,mache dieses Zuhause für uns zu einem Ort des Friedens und der Erholung,der Kreativität und der Inspiration, des Glücks und der Zufriedenheit,zu einem Zuhause in dem N. und N. für immer glücklich sind. A: Amen  Segnung der Türe 

P: Gott, der Gute und Allmächtige segne +++ diesen Eingang und versiegle ihn. Er halte damit fern von diesem Haus und allen seinen Bewohnern alles Böse.
Der heilige Erzengel Michael schütze euch allezeit vor den Nachstellungen des Teufels und aller bösen Mächte.
A: Amen 
Wechselgebet:

Da ist eine Tür zu der nur du den Schlüssel hast     Alleiniger Hüter Du!

Da ist ein Riegel, den keine Hand öffnen kann     Nur Deine

Kein gekröntes Haupt, kein Soldat, kein Weiser, kein Wortgewaltiger kann diese Tür jemals öffnen     Nur Du allein.

O Herz beeile dich und heiße ihn willkommen. Lasse ihn herein     Damit alle Deine Nacht mit ihrer Dunkelheit weicht

Damit du die Freude gewinnst, die allein die Liebenden kennen      Und den Frieden, der reicher macht als alles Gold der Welt. A: Amen 

Hausherr/Hausherrin: Ich warte mit der Geduld der Liebe. Herr Jesus, zögere nicht an meine Tür zu klopfen. Meine Tür ist Dir immer offen. Komm herein, teurer Besuch, und sei mein Gast und sag mir Deine Gedanken.     P: Es segne Euch und dieses Heim, der allmächtige und barmherzige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.A: Amen 

Segnungen einzelner Räume Wohnzimmer: (Lesung Jesus Sirach 32,21ff) 

P: Herr erbarme Dich unser A: Herr erbarme Dich unser

P: Christus erbarme Dich unser A: Christus erbarme Dich unser

P: Herr erbarme Dich unser A: Herr erbarme Dich unser P: Herr, Du Schöpfer aller Dinge   - A: wohne bei uns

Du Geist der Weisheit                   wohne bei uns

Du Lenker des Redens                   wohne bei uns

Du Geist des Verstehens               wohne bei uns

Du Geist des Rates                        wohne bei uns

Du Geist der Stärke                      wohne bei uns

Du Geist der Wissenschaft          wohne bei uns

Du Geist des Verstandes             wohne bei uns

Du Geist der Liebe                       wohne bei uns 

P: Du Heiliger Geist, der Du alle Dinge bewegst, unsichtbare und sichtbare A: Erhöre unser Gebet. Amen  P: Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, der eine und Dreifaltige, segne +, behüte und beschütze alle die hier sitzen, reden, spielen oder zusammen Arbeiten von allem Bösen.
Dein Geist lasse Sie einander verstehen und für einander Sorgen.
Der Herr möge Euch zu Gottes Liebe führen und möge Christus Eure Herzen behüten. A: Amen

Küche Hausfrau/Hausmann:
Mariens Sohn, mein Freund, tritt ein um meine Küche zu segnen!
 

P: Aller Augen warten auf Dich o Herr

A: Und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit

P:  Du tust Deine gütige Hand auf

A: Und machst alle satt mit Leben.  P: Gott, Du Schöpfer, Du Erhalter und Du Lebensspender, die Nahrung die Mutter und Kind sich teilen ist Dein erstes Geschenk,ist der erste Geschmack Deiner Liebe.Möge die Nahrung die hier bereitet wird, das Werk der Liebe, die hier in diesem Raum getan wird, ein Zeichen sein, dass Du für immer für uns sorgst in den alltäglichen Dingen unseres Lebens. A: Amen P: Ihr sollt immer reichlich zu Essen haben und satt werden an den Gütern der Erde, damit ihr den Namen des Herrn immer voll Freude und Dankbarkeit preisen könnt. A: Amen 

P: Jesus Christus sei Euer täglicher Gast, seine Gegenwart macht aus einem einfachen Mahl ein Fest.A: Amen Segnung des Esszimmers P: Ich habe heute einen Fremden gesehen. Ich habe für ihn Essen auf den Tisch gestellt und einen Becher Wasser daneben und machte Musik für ihn.Im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit hat er mich und die Meinen gesegnet.Und die Lerche singt oft in ihrem Lied: oft, oft, oft geht Christus im Gewand des Fremden. Oft, oft, oft, geht Christus im Gewand des Fremden. 

P: Der lebendige Gott gibt euch den Regen des Himmels und fruchtbare Zeiten um Eure Herzen zu sättigen mit Nahrung und Fröhlichkeit. A: Gott bringt Nahrung aus der Erde hervor und Wein, der das Herz der Menschen erfreut. Hausherr/Hausherrin:Sei gepriesen, Herr des Himmels und der Erde, für die Gaben deiner Güte, die Du uns gibst.Unsere Herzen mögen dankbar sein und immer sei ein Platz für einen Gast an unserem Tisch. P: Mache uns dankbar für Deine Gaben und Aufmerksam für die Nöte unseres Nächsten. Das gewähre Euch der dreieinige Gott + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. A: Amen 

Segnung eines Studierzimmers/Gebetsecke/Herrgottswinkels P: Mit Jesus den Frieden und die Entspannung findenIm gesegneten LebensraumIm Paradies der BehutsamkeitIm Traumgarten des Loslassens kommt die Gnade zu uns. P: Hilf o Gott auf der Suche nach wahrer Weisheit und zeige uns den Pfad der uns zum Verstehen führt A: Gott, ich schenke Dir jedes Gebet, jeden Gedanken, jede Arbeit, damit alles was ich tue und denke Deinem Willen entspricht. 

P: Gott, du Quelle aller Weisheit, dieses Zimmer möge ein Ort der Besinnung, der Reflexion und der Erkenntnis sein, ein Ort des Wissens und Verstehens.Zeige Dich uns, denn sonst ist alles Wissen nutzlos.Offenbare Dich uns, Du menschgewordenes Wort Gottes.A: Amen Segnung eines Kinderzimmers 

Lesung Mk 10,13-16 P: Himmlischer Vater, wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, Deine Kinder zu sein und uns ermutigst Dir zu vertrauen. Wir danken dir, dass Du unser Leben geteilt hast.Wir bitten Dich segne dieses Zimmer + und umgib seine(n) Bewohner(in)Mit Deiner Liebe, schütze sie/ihn vor allem was ihr/ihm schaden kann. Erfülle sie/ihn mit deinem Heiligen Geist, und leite sie/ihn damit sie/er wächst und groß wird und Jesus Christus und seiner Botschaft  nachfolgt.

A: Amen P: Wir beten, dass ihr/sein Engel, den Gott ihr/ihm zur Seite gestellt hat als ihr/sein Beschützer, sie/ihn erleuchtet, beschützt, leitet und fürht auf dem rechten Weg, jetzt und alle Tage ihres/seines Lebens.

A: Amen  P: Vier Engel seien um Dein Bett, zwei an den Füssen, zwei am Kopf Segnung eines Bettes:

A: Ich lege mich nieder heut NachtUnd bitte Maria mit ihrem SohneBitte die Mutter meines KönigsDass sie mich birgt in ihrer liebevollen Macht  Ich will mich nicht niederlegen mit dem BösenNoch soll sich das Böse zu mir legenAber ich will mich niederlegen mit GottUnd Gott soll bei mir sein in meinem Schlaf. 

P: Mögen die Stunden die Ihr hier verbringt nur Stunden der Erholung und des Glücks sein. Sie Sorge soll Euch nicht quälen, noch schwere Träume Euren Schlaf stören! 

P: Und der Segen des allmächtigen Gottes, + des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes behüte und beschütze Dich/Euch in deinem/Eurem Schlaf A: Amen  Segen des Gästezimmers Mt 25,35

L: So spricht der Herr: Als ich hungrig war, habt ihr mir zu Essen gegeben. Als ich durstig war, habt ihr mir zu trinken gegeben. Ich war ein Fremder und ihr habt mir Herberge gegeben. 

A: Gepriesen bist Du Gott und Herr, Geber aller guten Gaben die wir dankbar erhalten haben. Mögen wir Dich immer bewirten und beherbergen unter unseren Gästen. Öffne die Türe unserer Herzen damit wir dir nicht aufhören zu danken bis ans Ende unserer Tage, darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen Segnung des Gartens 

P: Ich will dem König der Gnade danken für alle Nahrung, die er auf der Erde wachsen läßt. Er gibt uns und allem Leben Nahrung, so wie er es Verheißen hat. Allmächtiger Gott, du Schöpfer aller Dinge,der Morgen ist Dein, der aufgeht in Fülle.Der Sommer ist Dein, der aufgeht in den Herbst.Die Ewigkeit ist Dein, die hineinscheint in unsere Zeit.Das wogende Gras,der Duft der Blumen,Das Moos auf den Felsen Und das Wasser des Meeres – alles ist Dein.Wunderbar ist es im Garten Deiner Schöpfung zu leben!Es ist noch keine Pflanze auf dem Boden,doch er ist voller Kraft und Leben.Es ist noch alles ungeformt, und doch ist alles voll von Deinem Segen. Und so möge sein Segen + über diesem Garten sein, damit er in großer Fülle Frucht hervorbringe und ein Spiegel werde für die grenzenlose Liebe unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus.

A: Amen  Abschluß P: Laßt uns beten, wie der Herr uns zu beten Gelehrt hat:
A: Vater unser im Himmel…

P: Wir wollen auch Maria um ihren Mütterlichen Schutz bitten:

A: Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade… Heilige Maria, Mutter Gottes…  P: Es segne und behüte Euch der allmächtige und barmherzige Gott, + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

A: Amen
   (C) Ralf Gührer

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