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Januar 2008
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Archive für Januar 2008

retoure

rückfahrt. wieder kam ein zug zu spät. diesmal allerdings zu meinen gunsten. nicht, dass ich diesen zug erreichen wollte – mein eigentlicher ist schon lange weg gewesen; und ich liess ihn gerne fahren… heute abend wird es wieder spät werden. erst gegen 21h werde ich in ulm sein. vor elf wieder kein schlaf …zwölft ist realistischer. morgen dann wieder frühmesse, vier stunden schule, schülermesse, neu packen und ab nach frankfurt für ein blockseminar. das paper ist noch nicht geschrieben, die vorbereitung noch nicht abgeschlossen. freitagabend wird nochmal lang. sonntag dann predigtprüfung in ursberg.

wenn ein mensch gefunden hat

wofür er geschaffen wurde

dann ist jedes opfer

das er bringen muss

für dieses leben

keines

für ihn

und er gibt sich hin

wie ein komet

der verglüht

aber das ist sein sinn

in dieser welt

und in diesem göttlichen plan

in diesem göttlichen spiel

denn alles ist leicht wie im spiel

geben und nehmen und vergehen.

von einer bestimmten warte aus betrachtet ist das was ich gerade tue zu beneiden – und die erfahrung der letzten monate hat mich viel menschliches gelehrt, was ich nicht wirklich lernen wollte. träume können einsam machen. michael bublé hat in einem lied darüber philosophiert, wie fad das leben im jet-set ist, wie plötzlich alles zum gleichen brei wird „paris or rom …I wanna come home“. home/heimat ist mir ja nicht fremd. zumindest als abstrakter begriff. ich habe darüber die diplomarbeit geschrieben und festgestellt, dass es sie nicht gibt. ausser in unseren träumen, in der erinnerung an das paradies aus dem wir vertrieben worden sind. und wir streben dorthin zurück – nach vorne, in die heimat die wir schaffen. wer sein berufung gefunden hat, hat seinen teil gefunden, den er zur „heimat“ beitragen soll. diesen „teil“ versucht er auszufüllen mit seinem leben, mit seinem schaffen und seiner ganzen existenz. er findet seine essenz in all seinem tun bis zur selbstaufgabe und selbstverleugnung. und hier sind wir beim vokabular der mystiker angelangt. dann sind askese, selbstverleugnung, abtötung, etc. keine vokabeln mehr von religiösen sado-masochisten, die sich durch bizarre praktiken quasi selbstbefriedigung, sondern begriffe der hingabe, die die liebe und zugehörigkeit zum all-einen beschreiben.

mystik II - zusammenhänge?

unsortierte stichpunkte: verlust - scheitern, reduktion auf sein kleines sein und unvermögen (vor allem im gegensatz zur aussenwirkung) - einsamkeit und all-einsein - bewusste herbeifühung dieser mangelsituation und reduktion auf sein eigenens nichts (ignatius´exerzitien, fasten, kasteiung, selbstverleugnung, abtötung, … mystiker sind da oft sehr extreme wege gegangen.

kann es sein, dass mystiker in einer extremen lebenssituation eine nahezu (oder auch absolute) gotteserfahrung gemacht haben und später versucht haben dieser erfahrung mit hilfe von ego-verneinenden “techniken” eine gewisse dauer zu geben? gelingt es menschen, denen die initiation durch fehlende verlust- oder mangelerscheinungen nicht gegeben ist, durch selbstherbeigeführte extremsituationen (fasten, etc.) so eine transzendente erfahrung zu “machen”??

wir bleiben am denken! natürlich darf man seuse, ignatius und margareta porete nicht in einen topf schmeissen, aber mir drängen sich trotz aller erheblicher unterschiede in den wesentlichen punkten doch erhebliche parallen auf… mal sehn. 

kaffeeheilige - coffee saints

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die coffeesaints entstanden bei der beschäftigung mit der ausgestaltung der neuen cafeteria des priesterseminars. die vorhänge waren bereits vorhanden… so war ich an die gelb-orange-rot töne gebunden. zunächst entstand eine baumzeile mit goldbekrönten laubbäumen. das war alles wunderschön, nur zu harmlos für das priesterseminar, wo viel leben durch unnötige harmoniedogmen verhindert wird. es sollte etwas freches sein, aber nicht anstössig.

der heilige cucino kam mir in einer vision zu hilfe und bot sich selbst an. er wird in mönchstracht dargestellt, ein weinglas in der der hand. vornehmlich rotwein im glas. warum nicht der heilige cucino!?

aber es ist eine cafeteria. also nahm ich dem heiligen das weinglas aus der hand und er wehrte sich nicht, als er eine kaffeetasse in die hand gedrückt bekam. kaffeetrinken ist zudem nichts verwerfliches und hat keinen sündhaften charakter. ja, ohne kaffee würde wahrscheinlich sogar die seelsorge am anfang des 21. jahrhunderts komplett zusammenbrechen! zum heiligen cucino gesellten sich alsbald zwei mit sich kommunizierende ordensfrauen sowie ein könig und ein wanderer. der könig reicht dem wanderer den kaffee - frei nach jesaia.

dieses format war von erfolg gekrönt. kurz nach der präsentation wählte das augsburger stadtmagazin neue-szene die heiligen als titelbild für die ps-storry und einige serien dieser heiligen entstanden: viele könige, mönche und nonnen, aber auch ein sebastian, eine jeanne d´arc, ein hubertus und zuletzt sogar gesellte sich sogar eine marlene zu den heiligen. sie vertritt wohl gerade eine grosse gestalt der kirchengeschichte, denn weder das champagnerglas noch der heiligenschein mögen zu ihr richtig passen. bisher meldete sich jedoch noch keine verlorene heilige, die ihren platz wieder haben will…

nicht ihr habt mich, sondern ich habe euch erwählt

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heimat. es war einmal II

der oberhof ist mitlerweile nicht mehr in besitz der familie. das hölzerne wohnhaus mit seiner prächtig geschnitzten fassade, an der sich ein über 100jähriger weinstock emporwindet, wurde vor einigen jahren verkauft - zusammen mit den landwirtschaftlichen gebäuden und dem letzten grund, sowie dem brennrecht und der brennerei. hier hütete ich oft das feuer als kind. immer die temperaturanzeige im blick. ich liebte den duft der maische aus birnen, äpfeln oder zwetschgen, vermischt mit den rauch des brennenden holzes unter dem kupfernen kessel.

dieser oberhof wird in den urkunden das erste mal während der reformation in lindauer erwähnt. damals fiel er an das städtische heilig geist spital und bekam als höchstgelegener der drei spitalhöfe den namen oberhof. damals hatte der hof noch andere namen: chorherrenhof oder “seit alters genannt ricken“.

der bach unweit des oberhofs (heute hinter dem strassendamm der b 308) ist der rickenbach. der rickenbach schlängelt sich und gräbt sich durch die kante des bodenseetals zwsichen bösenreutin und lindau in einem tiefen tobel durch das eherenmändleloch in den lindauer stadtteil rickenbach. rickenbach nun ist schon in st. galler klosterakten im 9. jahrhundert zum ersten mal erwähnt. wenn nun der ort, dessen namen vom bach abgeleitet ist schon so alt ist, wie alt muss dann der ort sein, der dem bach seinen namen gab…?

der oberhof steht nach den alten sagen in verbindung mit zwei anderen interessanten orten in der umgebung: dem st. johannisberg und dem bereits erwähnten ehrenmänndleloch. alle drei orte seien durch unterirdische gänge miteinander verbunden, heisst es.

der heilige gallus selbst soll auf dem st. johannisberg an stelle einer heidnischen kultstädte eine taufkapelle gebaut haben, die im 19. jahrhundert einer kiesgrube zum opfer fiehl. das ehrenmändleloch, ursprünglich wohl auch eine heinische kultstädte, wurde nach dem 2. weltkrieg von den französischen besatzern gesprengt.

im ehrenmändleloch lebten die erdgeister namens ehrenmändle. sie hüteten einen grossen silberschatz, den sie immer bei gutem wetter vor ihrer höhle putzten. die ehrenmändle sind wesen mit groben menschlichen zügen, ziegenfüssen und einem schweif oder schwanz. auf einer darstellung, die anfangs des 20. jahrhunderts in der höhle gefunden wurde, haben sie einen grossen knüppel in der hand.

die gesamte gegend ist von unterirdischen aushölungen durchzogen. durch das eiszeitliche geröll, das die landschaft gestaltet, höhlt das wasser immer wieder dome aus, die von zeit zu zeit einbrechen können. ganze kühe, traktoren oder fussgänger können so plötzlich in der erde verschwinden - ich selbst steckte bei einem spaziergang auf einmal bis zur brust in der erde. …auch ein mystisches erlebnis, diese grosse verbundenheit mit der erde (o;

heimat. es war einaml I

bald nach der säkularisation erwarb die familie meines grossvaters den oberhof am rücken der weissensberger halde. über sechs generationen der familie schmid lebten und arbeiteten hier bis das strassenbauamt mitte der 70er jahre den oberhofern zeigte was staatsmacht bedeutet. die a96 und die b308 sollten sich bald unweit der kleinen ortschaft kreuzen. drei von vier landwirtschaftlichen betrieben wurde damit der garaus gemacht – unser familienbetrieb gehörte dazu.

eine besondere frechheit stellt der verlauf der b308 dar: einhellig bestätigen alle bürger des ortes, dass die geplante trasse in ca 400m entfernung „über dem bach“ verlaufen sollte. tatsächlich sind es keine 10m am gartenzaun des anwesens der familie jäger. und die strasse wurde auf einem damm gebaut, so dass der erhebliche verkehr (die b308 – deutsche queralpenstrasse wird 5km weiter zur b31neu- meist befahrene bodenseetangente ) quasi durch den 1. Stock dieses hauses donnert. Hier wurde massiv betrogen – aber wer kümmert sich schon um eine handvoll familien, die aus einem paradies vertrieben worden sind… ich denke, dass diese traumatischen erlebnisse einer ortsgemeinschaft sich sehr tief eingeprägt haben und meine abneigung gegen politiker hier begründet liegt. Auf dem dorf lag damals das gefühl der absoluten machtlosigkeit, entrechtung, zukunftsangst und verzweiflung.

dass die a96 bis heute noch nicht fertig ist – nach 30 jahren bauzeit – stellt eine unbeschreibliche demütigung für die menschen dar, die so über den tisch gezogen wurden wie wir damals.  

die kerze

kunst-januar-007.JPGhier die ordinationskerze für berlin.

die seide ist da - zweiflnern und spöttern zum trotz

Die Taktung in diesem Monat grenzt zwar an Mord, doch ist der Januar sehr effektiv. Ursberg – Frankfurt – Ulm – Como – Ursberg war die Route binnen 48 Stunden. Jetzt ist der Phönix allerdings wirklich auferstanden: Die Seide ist nun nicht nur mehr in meiner Phantasie existent. Und der Stoff ist fantastisch!

Bianchi selbst war sehr euphorisch und hat mir alle möglichen extravaganten Techniken und Materialien vorgestellt: 24 karätiger Goldfaden aus Lyon, Metallfäden in den Effekten wie applizierte Edelsteine, etc. etc.

Er ist davon überzeugt, dass dieses erste Seidentuch bereits Einmaligkeit in seiner Webart und Dimension hat (1 Design sind über 6 laufende Meter Seide).

Vorerst ist dieses Projekt aber damit abgewickelt, jetzt muss ich mich wieder den Bibeln widmen …und meinen Prüfungen )o:  Der Körper streikt zwar bereits gelegentlich, aber ich hoffe, dass ich noch vier Wochen durchhalte. Dann gibt’s wieder ein wenig mehr Ruhe.

email aus berlin

vor einiger zeit bekam ich ein email aus berlin. ein evangelischer geistlicher schrieb mich an, denn er hatte interesse an einer kerze. ordinationskerzen haben sich zwar bei unseren brüdern und schwestern noch nicht wirklich durchgesetzt, aber es gibt doch nicht wenig evangelische geistliche mit einem katholischen herz.

nun, wir kennen uns nicht. bzw. kannten uns nicht. wenn man aber bei google “primizkerze” eingibt und dann auf “bilder” geht, dann kommt recht weit vorn ein bild meiner primiz aus der homepage meiner heimatgemeinde (www.kirchenschiff.de). von der seite kommt man auf meine homepage, von meiner homepage zu meiner emailadresse, von der emailasdresse zu mir und schliesslich zu einer ordinationskerze.

und für mich war es eine neue begegnung mit der evangelischen kirche über die kunst! danke holger!

ketzer und heilige

die erde prägt den menschen der auf ihr lebt. seine lebensweisen, gewohnheiten, seine nahrung und kleidung wird bestimmt von der erde, der landschaft, dem klima. aber noch mehr als das nahrungsangebot, klimatische bedingen, etc. prägt die stimmung, die die landschaft erzeugt. die enge und konzentration der bergtäler, die erhabenheit der gipfel, die weite des wassers, die sättigung der farben, das spiel der düfte, das suchen und finden der dinge im nebel…

meine heimat am bodensee lehrte mich das. ich beschäftigte mich früh schon mit der geschichte dieser landschaft und seiner menschen - automatisch ist es kirchengeschichte und geschichte der kirchen. konstanz mit seinem konzil faszinierte mich mehr und mehr. und so wählte ich als thema der facharbeit ein konzilsthema: jan hus. wie er für seine überzeugung eintrat, wie die vertreter der kirche versuchten so viele goldene brücken zu bauen und wie hus sie nicht gehen konnte ohne irgendetwas oder jemand zu verraten… wie sein weg nur auf dem scheiterhaufen enden konnte - denn hätte man ihn nicht in konstanz verbrannt, dann hätten es seine anhänger in prag getan. die situation in die er sich gebracht hatte durch seinen eifer war ausweglos; aber sie war konsequent und von tiefer überzeugung getragen.

auf einer exerzitienfahrt nach prag mit der schule damals wurde ein bild von mir gemacht. ich stehe auf diesem bild vor dem denkmal des tschechischen nationalhelden. ein mitschüler betitelte dieses bild damals: “der ketzer und sein freund”.

 seither haben mich die ketzer und die heiligen, die so sehr mit ihnen verwandt sind, nicht mehr losgelassen. ich besuchte seminare und schrieb arbeiten über duns scotus, bonaventura, abaelard, nietzsche, jean paul, sartre und bloch. jetzt im ersten seminar des erneuten studiums werde ich wieder auf einer dieser umstrittenen menschen gestossen: marguerite porete. ich habe sie mir nicht rausgesucht, sie wurde mir in meiner abwesenheit zugeschpielt und ich sagte nicht nein.

und wieder qualmt ein scheiterhauffen. 1310 in paris. ich bin schon gespannt, was marguerite mir offenbaren will… scheiterhauffen schrecken mich nicht mehr sonderlich. jeanne d´arc wurde von der selben kirche verbrannt, die sie später heilig gesprochen hat und wie weit savonarolas heiligsprechungsprozess schon ist weiss ich im augenblick gar nicht.

Mystik I -> Marguerite Porete

“Die Seele weiss nur eines,
dass sie nichts weiss
und sie will nur eines,
nämlich dass sie nichts will.
Und dieses Nichtwissen und Nichtwollen
geben ihr alles
und lassen sie den verborgenen
und versteckten Schatz finden,
der für immer in der Dreieinigkeit
beschlossen ist.”

Marguerite Porète (1255-1310)

ordnung

“0rdnung um der Ordnung willen beschneidet den Menschen seiner wesentlichen Kraft, nämlich, die Welt und sich selber umzuformen. Das Leben schafft Ordnung, aber die Ordnung bringt kein Leben hervor.”

Antoine de Saint-Exupéry
(Brief an einen Ausgelieferten)

dienen und demut

demut ist dien-mut (mutter julia. kloster thalbach - das werk)

dienen und liebe

wo liebe ist, wird das dienen einfach (mutter julia. das werk - kloster thalbach)

mystik

wieder bin ich allein in einem grossraumabteil eines ice´s  nach frankfurt. ursberg - lindau - ulm - frankfurt. es ist der vorletzte heute. dass ich mich auf mein bett in frankfurt freue muss ich nicht erwähnen…

zu hause bei meiner familie wartete viel post auf mich. auch zwei cd´s die ich vor einiger zeit bestellt hatte. die eine davon ist von sufi safir. nichts besonderes im allgemeinen, aber eine erinnerung an die “biblische reise” in die türkei (die das finanzamt leider nicht als studienreise anerkannt hatte seinerzeit, obwohl sie mehr als anstrengend war). tausende kilometer vom kalten hatai bis nach izmir und wieder halb retour… neben den biblischen orten (es wären zu viel um sie hier aufzuzählen) hat mich konya am meisten beeindruckt. konya mit seinen moscheen, ein café und mevlana lumi. die devotion der menschen in den moscheen von konya ähnelte sehr der in manchen urkatholischen wallfahrtsstätten. mütter brachten ihre babys, zündeten vor den gebeinen der grossen sufis kerzen an, truge sich in bücher ein, beteten auf den knien, weinten…

die mystik ist etwas, was die ernst zu nehemenden religionen verbindet. im gleichen augenblick sind die mystiker ihren eigen religionen aber auch suspekt und erscheinen “gefährlich”. juan de la cruz, mavlana lumi, seuse…

wenn ich etwas verbindendes und ureigenes der mystik und der mystiker nennen sollte, so wäre das: der verlust.

alle haben etwas verloren, was ihnen bis dato viel oder gar alles bedeutete.

dieser verlust brachte sie an den rand dessen, was ein mensch ertragen kann.

der mystiker löst daher seine fixierung auf das irdische und streckt sich nach dem jenseits - wo das heimat gefunden hat, was verloren ging. der mystiker lebt sowohl im hier als auch im dort. er ist unter uns und doch schon im jenseits. seine sehnsucht ist so gewalltig - so unerfüllbar in der gegenwart, dass das verlangen nach dem jenseits die grösstmögliche erfüllung bietet, die es im hier geben kann.

die extase tröstet ihn/sie in seiner/ihrer trauer, verlangen, begehren, apetit, eros, … (eros im gebrauch der philosophen - platon - würde ich nicht anders übersetzen als: apetit!)

extase ist daher das einzige für das es sich noch lohnt auf der erde zu weilen. die mystiker haben auf vielen verschiedenen wegen versucht dorthin zu gelangen und es ist ihnen auch gelungen. der tod war aber immer gegenwärtig und hatte anteil an dieser extase. es ist das aufgehen im alleinen. einsamkeit bis es all-ein-sein wird. es ist entsagung und fülle in einem.

es ist der verlust und die sehnsucht nach dem genommenen, die die mystiker zu dem macht was sie sind: wesen der transzendenz. hier und dort - abwesend und präsent wie niemand sonst auf der welt.