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Archive für 7.1.2008
dienen und demut
7.1.2008 by admin.
demut ist dien-mut (mutter julia. kloster thalbach - das werk)
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dienen und liebe
7.1.2008 by admin.
wo liebe ist, wird das dienen einfach (mutter julia. das werk - kloster thalbach)
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mystik
7.1.2008 by admin.
wieder bin ich allein in einem grossraumabteil eines ice´s nach frankfurt. ursberg - lindau - ulm - frankfurt. es ist der vorletzte heute. dass ich mich auf mein bett in frankfurt freue muss ich nicht erwähnen…
zu hause bei meiner familie wartete viel post auf mich. auch zwei cd´s die ich vor einiger zeit bestellt hatte. die eine davon ist von sufi safir. nichts besonderes im allgemeinen, aber eine erinnerung an die “biblische reise” in die türkei (die das finanzamt leider nicht als studienreise anerkannt hatte seinerzeit, obwohl sie mehr als anstrengend war). tausende kilometer vom kalten hatai bis nach izmir und wieder halb retour… neben den biblischen orten (es wären zu viel um sie hier aufzuzählen) hat mich konya am meisten beeindruckt. konya mit seinen moscheen, ein café und mevlana lumi. die devotion der menschen in den moscheen von konya ähnelte sehr der in manchen urkatholischen wallfahrtsstätten. mütter brachten ihre babys, zündeten vor den gebeinen der grossen sufis kerzen an, truge sich in bücher ein, beteten auf den knien, weinten…
die mystik ist etwas, was die ernst zu nehemenden religionen verbindet. im gleichen augenblick sind die mystiker ihren eigen religionen aber auch suspekt und erscheinen “gefährlich”. juan de la cruz, mavlana lumi, seuse…
wenn ich etwas verbindendes und ureigenes der mystik und der mystiker nennen sollte, so wäre das: der verlust.
alle haben etwas verloren, was ihnen bis dato viel oder gar alles bedeutete.
dieser verlust brachte sie an den rand dessen, was ein mensch ertragen kann.
der mystiker löst daher seine fixierung auf das irdische und streckt sich nach dem jenseits - wo das heimat gefunden hat, was verloren ging. der mystiker lebt sowohl im hier als auch im dort. er ist unter uns und doch schon im jenseits. seine sehnsucht ist so gewalltig - so unerfüllbar in der gegenwart, dass das verlangen nach dem jenseits die grösstmögliche erfüllung bietet, die es im hier geben kann.
die extase tröstet ihn/sie in seiner/ihrer trauer, verlangen, begehren, apetit, eros, … (eros im gebrauch der philosophen - platon - würde ich nicht anders übersetzen als: apetit!)
extase ist daher das einzige für das es sich noch lohnt auf der erde zu weilen. die mystiker haben auf vielen verschiedenen wegen versucht dorthin zu gelangen und es ist ihnen auch gelungen. der tod war aber immer gegenwärtig und hatte anteil an dieser extase. es ist das aufgehen im alleinen. einsamkeit bis es all-ein-sein wird. es ist entsagung und fülle in einem.
es ist der verlust und die sehnsucht nach dem genommenen, die die mystiker zu dem macht was sie sind: wesen der transzendenz. hier und dort - abwesend und präsent wie niemand sonst auf der welt.
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märchen und geschichten
7.1.2008 by admin.
in marktoberdorf ist das höchste lob, das ein prediger bekommen kann, folgendes: das war fast so gut wie vom pfarrer holdenrieder.
und alwin holdenrieder ist auch ein wunderbarer geistlicher! so fragte ich ihn einmal: alwin, deine predigten werden allgemein so sehr gelobt, dass ich dich jetzt schon mal fragen muss: was und wie predigst du? was ist dein geheimnis?
und alwin lachte, klopfte mir auf die schulter und sagte: weischt du, ich bin halt ein gschichtenverzehler. des isch alles.
geschichten und märchen sind auch für mich sehr wichtig (nicht nur als geheimrezept für gute predigten). darum beginne ich hiermit meine kategorie “märchen und geschichten”. vielleicht tragen auch viele blogbesucher mit geschichten und märchen zu einer grossen sammlung bei!
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