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Dezember 2007
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Archive für 20.12.2007

notizen aus der hfg 19.12.

ms. was haben kunststudenten von einer begegnung mit theologen? für die ist das belanglos. was hat die theologie zu sagen?

freiheit. künstler. beschäftigung mit der kunst führt zur freiheit. halten menschen das aus? bügertum und die berührungsängste mit der freiheit.

erfahren und wissen zerstört die metaphysische spannung. dinge verlieren ihren zauber.

atmosphäre… studio, licht, musik, malende leute, tee und kaffee, ein paar kekse. ein skelet, das aktpodest, die schlossfasade, der main, mein hochhaus und das bedezimmerfenster. offenbach. offene und willkommen heissende atmosphäre. ich fühle mich dort zuhause. bin ich es auch?

FREIHEIT - gegensatz dazu ist SICHERHEIT. und “müssen”. freiheit = atelier, universität (da kann ich alles machen. alte uni, interdisziplinär. studenten schnuppern zunächst ohne ziel - und schmecken…). kunst entsteht durch leiden? der mensch begreift sich selbst. ein bisschen. und er begreift das universum und alles andere. und er bemerkt die unendliche lücke zwischen allem und ihm. er hat den drang diese lücke zu schliessen. er will schöpferisch tätig werden. kreativ. er leidet an seinem eigenen mangel. es drängt ihn zum schaffen. leiden - drängen - schaffen.

was macht einen künstler zum künstler. wann ist ein mensch ein künstler. wann ist ein künstler ein mensch. wann ist ein künstler gott.

auf dem künstler lastet der fluch, nicht einfach SEIN zu dürfen. er muss kreativ sein und schaffen.

freiheit: keine denkblockade. kein nein in gedanken und motiv. formung und diziplin muss sein - für den strich, für die übung der hand. damit die hand machen kann, was der kopf denkt. was der kopf denkt? nein, was die seele wahrnimmt!

die aufgabe der künstler ist es ein optimierte sprache zu schaffen. sprache nicht aus text. sprache aus farbe, klang, form… höchste sprachform ist der gesang, das klingende wort. bilder sind extra.

religion ist die höchste form der kunst

der mensch ist das medium

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